Enge Kiste im CFC-Sturm: Verdrängt Marx Neuzugang Berlinski aus der Startelf?

Chemnitz - Ein Tor beim 1:1 gegen den 1. FC Union Berlin, ein Treffer beim 4:0 gegen Drittliga-Absteiger 1. FC Schweinfurt – CFC-Stürmer Jonas Marx (21) konnte innerhalb von 48 Stunden kräftig Eigenwerbung betreiben. Ob das reichen wird, um den neu verpflichteten Torjäger Ron Berlinski (31) aus der Startelf zu verdrängen?

CFC-Torjäger Jonas Marx (21, r.) traf beim 4:0 gegen Schweinfurt zum zwischenzeitlichen 2:0.  © Marcus Hengst

Eine erste und zweite Elf gibt es für Trainer Benjamin Duda (38) nicht. Der Fußball-Lehrer betont: "Wir brauchen jeden Spieler. Bei den Gegnern, die uns der Spielplan bereits in den ersten Wochen beschert hat, müssen wir sofort da sein. Spieltag für Spieltag, Woche für Woche."

Das Remis gegen den Bundesligisten und der klare Sieg am Samstag in Frankenberg gegen Schweinfurt zeigen: Die Jungs in Himmelblau sind gut drauf - spielerisch und körperlich. 

Auch Marx, der nach dem klaren 4:0-Erfolg erklärte: "Zurzeit habe ich einen guten Lauf. Ich gehe im Training immer noch einmal ins Detail, nehme mir nach den Einheiten immer noch ein paar Schüsse, übe viel gemeinsam mit Ron. Harte Arbeit wird irgendwann auch belohnt."

Chemnitzer FC Trainer Duda legt sich fest: Dieser Spieler ist der neue CFC-Kapitän!

Berlinski ging in letzten beiden Spielen leer aus und hat bereits am Mittwoch in Limbach-Oberfrohna gegen die SpVgg Unterhaching (Anstoß 18.30 Uhr) die nächste Möglichkeit, sich für die Regionalliga-Saison warm zu schießen.

Anzeige
CFC-Neuzugang Ron Berlinski (31, l.) konnte bei den Testspielen bisher kein Tor schießen. Die nächste Möglichkeit ist am Mittwoch gegen die SpVgg Unterhaching.  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Stürmer Marx: "Ich mag es, den Gegner unter Druck zu setzen"

Mittelstürmer Jonas Marx (r.) zerrt an den Ketten. Er arbeitet, kämpft und trifft.  © Marcus Hengst

Marx will seine Torquote ebenfalls ausbauen. Und nicht nur das: "Ich bin ein Stürmer, der sehr viel gegen den Ball arbeitet. Ich mag es generell, hart und viel zu pressen, den Gegner unter Druck zu setzen. Wenn es dann noch mit Toren klappt, ist das natürlich top."

Den freien Sonntag nutzte er für einen Ausflug in die Heimat: "Freunde treffen, Familie wiedersehen, neue Energie tanken. Ab Montag geht es wieder scharf."

Duda sieht seine Jungs noch mittendrin im Arbeitsprozess: "Wir nehmen das 1:1 gegen Union und das 4:0 gegen Schweinfurt nicht euphorisch. Wir haben einen guten Ist-Zustand. Darauf lässt systematisch aufbauen. In den letzten zwei Wochen der Vorbereitung wird es um das Fein-Tuning gehen."

Mehr zum Thema Chemnitzer FC: