Chemnitz - Fünf Tore vor einer Woche beim Testspiel gegen die SG Adelsberg, zwei in Colditz, zwei in Hainichen: Mit David Vogt (25) hat der Chemnitzer FC einen torgefährlichen Mittelfeldspieler verpflichten können.
"Ich spiele in unserem System auf der Achter-Position, rücke immer mit in den Strafraum ein und bin zu vielen Abschluss-Aktionen gekommen.
Bis jetzt läuft es ganz gut. Ich hoffe, dass das so weitergeht", erklärte Vogt nach dem 13:0 am Samstag beim Hainichener FV.
Der 25-Jährige spielte in den vergangenen drei Jahren für den Greifswalder FC und erzielte in 80 Regionalliga-Einsätzen elf Tore. Unter Chefcoach Benjamin Duda (38) trainierte und spielte Vogt schon einmal: in der Saison 2021/22 bei Germania Halberstadt.
Jetzt Chemnitz, wo sich Vogt schnell eingelebt hat: "Meine neuen Teamkollegen und ich verbringen viel Zeit auch außerhalb des Platzes. Wir haben schon einiges von der Stadt gesehen. Wir gehen gemeinsam essen und so. Oft sind wir aber auch zu Hause, ruhen uns aus, damit wir zum Training wieder fit sind."
David Vogt: "Es war extrem heiß und sehr anstrengend"
Vogt spielte am Freitagabend beim HFC Colditz (6:1) in der zweiten Halbzeit. In Hainichen stand er in der Startelf.
"Es war extrem heiß und sehr anstrengend. Wir sind jetzt alle ein bisschen platt nach den elf intensiven Trainingstagen, dem Camp in Österreich, das wir gut genutzt haben, und diesen beiden Spielen innerhalb von 24 Stunden", gestand Vogt in Hainichen: "Jetzt freuen wir uns auf den freien Sonntag. Den haben wir uns verdient."
Am Sonntag durften die Himmelblauen erstmals die Beine hochlegen und fern des Trainingsplatzes das heiße Sommerwetter genießen. In Greifswald wäre Vogt direkt an den Ostseestrand gefahren.
Und in Chemnitz? "Ich fahre zunächst nach Halberstadt und hole meine Freundin ab. Sie war eine Woche in der Heimat, als wir im Trainingslager waren. Ich denke, wir werden auch in Chemnitz etwas finden, wo wir ins Wasser gehen und uns abkühlen können."