Hempel, Tänzer, Philipp: Schlägt beim CFC die Stunde der jungen Wilden?

Chemnitz - "Wir sind dieses Jahr auswärts einfach zu schwach, um realistisch um die vorderen Tabellenplätze mitkämpfen zu können", konstatierte CFC-Trainer Benjamin Duda (37) nach dem 1:3 beim Halleschen FC.

Noah Tänzer (19) bewies sich in der Schlussphase gegen Halle.  © imago/Jan Hübner

Von zwölf Spielen gingen sieben verloren. Nur dreimal konnten die Himmelblauen in der Fremde Siege bejubeln.

Während beim HFC bereits nach 45 Minuten (0:3) die Messe gelesen war, gab die Duda-Elf drei Tage zuvor die Führung in den letzten Minuten aus der Hand und unterlag Kellerkind Chemie Leipzig mit 1:2.

Entsprechend erleichtert ist Duda, dass seine Mannschaft zwei Heimspiele vor der Brust hat. Im Stadion an der Gellertstraße erlebten die Fans in diesem Jahr gegen Lok Leipzig (3:0) und Babelsberg 03 (5:1) berauschende Fußballfeste.

Chemnitzer FC Drei Gegentore nach Standards: CFC wacht in Halle zu spät auf

Am Samstag kommt Rot-Weiß Erfurt, acht Tage später Carl Zeiss Jena nach Chemnitz - zwei Spitzenteams.

"Ich hoffe, dass die Zuschauer unabhängig von den letzten beiden Ergebnissen zahlreich ins Stadion kommen, uns als Verein unterstützen. Wir wollen mit breiter Brust aus diesen beiden Heimspielen gehen. Ein volles Stadion würde uns auch wirtschaftlich weiterhelfen. Wir legen jetzt den Grundstein für die neue Saison", betont CFC-Geschäftsführer Tommy Haeder (34).

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Georg Hempel (18, r.) machte seine Sache in Halle ordentlich.  © IMAGO/Ballasch

CFC-Geschäftsführer Tommy Haeder: "Die Jungs bekommen die Chance"

Pepe Philipp (18, r.) versucht, den Hallenser Lennard Becker am Passen zu hindern.  © IMAGO/Ballasch

Personell bleibt die Lage angespannt. Schlägt jetzt die Stunde der jungen Wilden?

In Halle standen in der Schlussphase mit Georg Hempel, Noah Tänzer und Pepe Philipp drei "U19"-Spieler auf dem Platz.

"Sie mussten mit ran und haben es gut gemacht. Es gab nicht ohne Grund einen großen Umbruch im NLZ, weil wir in Zukunft wieder mehr Spieler aus den eigenen Reihen integrieren wollen", erklärt Haeder.

Chemnitzer FC CFC-Trainer Duda zieht vom Leder: "Ärgerlich, enttäuschend, frustrierend!"

"Die Jungs bekommen die Chance. Man muss sie als Jugendspieler auch nutzen, das annehmen, was das Trainerteam, die Verantwortlichen vorgeben, den Willen zeigen, dauerhaft dabei zu sein. Die Möglichkeiten, im Regionalliga-Fußball anzukommen, sind bei uns in Chemnitz vorhanden."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 24 49:19 55
2 FC Carl Zeiss Jena 23 43:22 48
3 Hallescher FC 24 41:22 47
4 FC Rot-Weiß Erfurt 24 43:31 44
5 FSV Zwickau 23 37:29 42
6 VSG Altglienicke 23 32:28 36
7 Chemnitzer FC 24 38:35 34
8 FSV 63 Luckenwalde 22 26:29 31
9 1. FC Magdeburg II 24 38:35 30
10 Hertha BSC II 23 36:41 30
11 BFC Preussen 20 27:31 29
12 ZFC Meuselwitz 22 31:32 26
13 SV Babelsberg 03 22 33:42 23
14 BFC Dynamo 22 26:36 23
15 Greifswalder FC 23 23:34 22
16 BSG Chemie Leipzig 22 21:34 17
17 FC Eilenburg 23 20:42 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 20 17:39 10

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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