Chemnitz - "Ich bin heiß und freue mich auf mein erstes Heimspiel", erklärt Winter-Neuzugang Dario Gebuhr (22) mit Blick auf den kommenden Sonntag. Dann steigt im Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße das Jubiläums-Heimspiel "60 Jahre FCK & CFC".
Gegner ist das derzeit stärkste Team der Liga: Spitzenreiter und Meister 1. FC Lok Leipzig. Auf die himmelblaue Defensive wird viel Arbeit zukommen. Im ersten Spiel im neuen Jahr blieb die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda (37) ohne Gegentor, siegte beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg II. mit 1:0.
"Mit dem Blitztor von Maurizio Grimaldi haben wir dort gut ins Spiel reingefunden. Danach hatten die Magdeburger viel den Ball. Doch es spricht für unsere Qualität, dass wir nach der langen Winterpause, nach der wir uns auch erst einmal wieder finden müssen, die Null halten konnten", blickt Gebuhr zurück.
Der Innenverteidiger stand wie angekündigt in der Startelf. An seiner Seite: Felix Müller (33). Der Routinier wird das Lok-Heimspiel verpassen. Er sah in Magdeburg seine fünfte Gelbe Karte.
"Es wird ein außergewöhnlicher Sonntag für mich werden: das erste Mal Heimspiel-Atmosphäre, Jubiläumsspiel und ein Top-Gegner. Darauf kann man sich nur freuen", sagt Gebuhr.
Daniel Adamczyk: "Das war ein Spektakel"
Auch Sportdirektor Chris Löwe (36), der in seiner Spieler-Karriere viele große Momente erlebt hat, fiebert dem ersten CFC-Heimspiel des Jahres entgegen: "Ich glaube, dass dieses Spiel mit einem großen Rahmenprogramm für jeden, der ins Stadion kommt, etwas extrem Besonderes ist. Mit dem ersten Dreier im neuen Jahr haben unsere Jungs das Feuer vielleicht noch etwas mehr angezündet. Ich hoffe, dass ganz viele Zuschauer ins Stadion kommen."
Torhüter Daniel Adamczyk (23) erinnert an das Lok-Heimspiel in der vergangenen Saison, das die Chemnitzer in doppelter Unterzahl und mit einem 1:1 beendeten:
"Das war ein Spektakel. Ohne die Fans wäre das damals nicht möglich gewesen, mit neun Mann einen Punkt gegen den Tabellenführer zu holen. Was passiert, wenn wir zu elft spielen und die Fans im Rücken haben, wird man am Sonntag sehen."
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 19 | 41:14 | 46 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 19 | 38:18 | 41 | |
| 3 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 20 | 36:25 | 37 | |
| 4 |
|
FSV Zwickau | 19 | 30:20 | 35 | |
| 4 |
|
Hallescher FC | 20 | 30:20 | 35 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 19 | 30:20 | 34 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 20 | 28:29 | 28 | |
| 8 |
|
1. FC Magdeburg II | 20 | 33:29 | 26 | |
| 9 |
|
BFC Preussen | 17 | 25:23 | 26 | |
| 10 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 18 | 23:25 | 26 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 19 | 27:39 | 21 | |
| 12 |
|
SV Babelsberg 03 | 19 | 28:33 | 20 | |
| 13 |
|
ZFC Meuselwitz | 18 | 22:30 | 19 | |
| 14 |
|
Greifswalder FC | 19 | 21:29 | 19 | |
| 15 |
|
BFC Dynamo | 18 | 20:30 | 17 | |
| 16 |
|
BSG Chemie Leipzig | 18 | 16:27 | 13 | |
| 17 |
|
FC Eilenburg | 19 | 17:35 | 12 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 17 | 14:33 | 8 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.