"Wir haben noch einen größeren Gegner": CFC drückt FSV gegen Aue die Daumen

Chemnitz/Zwickau - Die Punkte blieben in der Bezirkshauptstadt, aber dafür gab es für den FSV Zwickau nach der knappen 2:3-Niederlage beim Chemnitzer FC viel Zuspruch für das Sachsenpokal-Finale in zwei Wochen.

"Wir drücken euch die Daumen für das Endspiel", sagte CFC-Stadionsprecher Olaf Kadner in Richtung des FSV Zwickau.  © picture point/Sven Sonntag

Wenn es um Erzgebirge Aue geht, scheinen sich die Fanlager in Chemnitz und Zwickau einig zu sein: In den Farben getrennt, aber in der Sache vereint.

"Bei aller Rivalität, die es zwischen unseren beiden Vereinen gibt, eint uns denke ich eines, denn wir haben noch einen größeren Gegner im Süden dieses Freistaates... Wir drücken euch die Daumen für das Endspiel", moderierte CFC-Stadionsprecher Olaf Kadner das Westsachsenderby zwischen den Himmelblauen und den Rot-Weißen auf eine Art ab, wie sie auch nicht alle Tage vorkommt.

"Ich bedanke mich sehr bei Olaf. Wir kennen uns ja mittlerweile seit über 20 Jahren", war FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) erstmal ziemlich baff.

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"Trotz der Rivalität spürt man, dass zwischen Chemnitz und Zwickau eine hohe Wertschätzung und respektvoller Umgang da ist. Wir freuen uns über dieses starke Statement!"

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FSV-Sportdirektor spielte in seiner Jugend beim Chemnitzer FC

FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) hielt den Sachsenpokal bereits als CFC-Spieler und Co-Trainer in Aue in Händen  © picture point/Sven Sonntag

Lenk hatte früher selbst in der Jugend und im Männerbereich für den Chemnitzer FC gespielt, war über die Zwischenstation 1. FC Kaiserslautern II. in den Schacht gegangen, wo er sich vor allem als Co-Trainer einen Namen in der Fußballbranche gemacht hat, ehe es 2020 zunächst in selbiger Funktion nach Zwickau ging.

Seit drei Jahren ist der 42-Jährige dort als Sportchef aktiv und zusammen mit Cheftrainer Rico Schmitt (57) einer der Architekten des gegenwärtigen Erfolgs.

Ein wichtiges Etappenziel des seit dem Drittligaabstieg 2023 eingeschlagenen Weges kann der erstmalige Sachsenpokal-Sieg werden. Lenk hielt den Pott bereits als CFC-Spieler (2006) und Co-Trainer in Aue (2016) in Händen. Ob bei seiner dritten Station der dritte Streich folgt, zeigt sich am 23. Mai.

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Die Schwäne sehen sich jedenfalls als krasser Außenseiter, wie Coach Schmitt am Samstag nochmal unmissverständlich klarstellte.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Carl Zeiss Jena 33 63:35 69
2 1. FC Lokomotive Leipzig 32 59:27 68
3 FC Rot-Weiß Erfurt 33 68:45 61
4 FSV Zwickau 33 51:44 61
5 Hallescher FC 33 58:36 60
6 VSG Altglienicke 33 49:40 50
7 Chemnitzer FC 33 54:50 50
8 BFC Preussen 33 50:54 50
9 1. FC Magdeburg II 32 53:46 46
10 FSV 63 Luckenwalde 32 35:43 42
11 BSG Chemie Leipzig 33 43:48 40
12 Hertha BSC II 33 45:57 40
13 SV Babelsberg 03 32 60:58 38
14 BFC Dynamo 32 42:48 36
15 Greifswalder FC 32 36:42 34
16 ZFC Meuselwitz 33 43:60 32
17 FC Eilenburg 33 35:63 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 33 28:76 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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