Chemnitz - Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der Chemnitzer FC hat sich mit dem 3:0 (0:0)-Heimsieg gegen den BFC Preussen zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze in der Regionalliga Nordost gesichert.
Mann des Abends war Jonas Marx. Der 21-Jährige entschied mit seinem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten die Partie.
Nach dem 4:0-Auswärtssieg bei Hertha BSC II. bestand für CFC-Trainer Benjamin Duda kein Grund für personelle Veränderungen. Einmal musste der Fußball-Lehrer trotzdem wechseln. Für den verletzten Ron Berlinski (er bekam in Berlin einen Schlag gegen das linke Schienbein) rückte Marx in die Startelf der Himmelblauen.
Die begannen vor über 5600 Zuschauern forsch und hatten durch Domenico Alberico (4. Minute, Schlenzer) und Marx (6., Kopfball) zwei gute Möglichkeiten. Nach einer Viertelstunde zog Marx aus 18 Metern ab. Auch dieser Ball verfehlte das Ziel.
Nach 22 Minuten standen schon sechs Eckbälle auf dem Konto der Gastgeber, die daraus kein Kapital schlagen konnten.
Die Preussen kamen nach 25 Minuten das erste Mal aus der eigenen Hälfte heraus und durch Philip Fontein zum Abschluss. Der Schuss aus zentraler Position zischte knapp über den Querbalken.
Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit vergab Nikolas Frank. Der Berliner war in der 41. Minute frei durch und scheiterte an Schlussmann David Richter.
Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff steht es 2:0
Auch BFC-Torwart Florian Palmowski wurde noch vor dem Pausenpfiff gefordert. Beim Distanzschuss von Ken Tchouangue war er auf dem Posten.
Der auffällige Tchouangue leitete Sekunden nach Wiederanpfiff das 1:0 ein. Seine Flanke von der linken Seite beförderte der freistehende Marx per Kopf ins Netz.
Vier Minuten später war der Torschütze erneut zur Stelle. Nach einem Pass in die Tiefe stiefelte der Stürmer auf das Gästetor zu. Marx umkurvte Palmowski und schob ins leere Tor ein: 2:0 (50.).
Die Partie war mit dem zweiten Tor entschieden. Die Chemnitzer, die am Dienstagabend gegen den FSV Zwickau das nächste schwere Heimspiel vor der Brust haben, ließen nichts anbrennen.
Sie erhöhten in der Nachspielzeit durch Alberico noch auf 3:0. Stark vorbereitet hatte der eingewechselte Maximilian Fesser.