Nur Kolo Muani trifft im "Duell der Superstürmer": Eintracht siegt gegen Bremen

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Randal Kolo Muani entschied das "Duell der Superstürmer" gegen Werder Bremen mit Niclas Füllkrug.

Frankfurts Kristijan Jakic (nicht im Foto) bringt den Ball nach Freistoß zurück in die Mitte. Dort wird er vom Bremer Friedl (2. v. l.) ins eigene Tor zum 1:0 gelenkt.
Frankfurts Kristijan Jakic (nicht im Foto) bringt den Ball nach Freistoß zurück in die Mitte. Dort wird er vom Bremer Friedl (2. v. l.) ins eigene Tor zum 1:0 gelenkt.  © Arne Dedert/dpa

2:0 (1:0) setzten sich die Hessen in der mit viel Spannung erwarteten Partie gegen den Aufsteiger durch, in der sich mit Kolo Muani und Füllkrug der Top-Scorer und der Top-Torschütze der Bundesliga gegenüberstanden. Es traf aber nur der französische Nationalspieler.

Zu Beginn der eher lahmen Begegnung hatten sich die Hausherren nach dem schwachen 0:3 in Köln zumindest einiges vorgenommen und bereits in der 3. Minute hätte es im Bremer Kasten klingeln können.

Jesper Lindström wurde auf der linken Seite hervorragend von Kolo Muani per Hacke eingesetzt und passte in die Mitte auf den einschussbereiten Ansgar Knauff. Aber Marco Friedl klärte vor der Dortmunder Leihgabe.

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Kurz darauf war es dann aber so weit: Philipp Max schlug einen Freistoß aus 20 Metern auf den langen Pfosten. Kristijan Jakic schoss Friedl an, der den Ball unglücklich ins eigene Tor zum 1:0 lenkte (8.).

In der Folge verflachte die Partie, weil die Eintracht das Geschehen auf dem Platz gegen zahnlose Bremer zwar kontrollierte, aber deutlich das Tempo herausgenommen hatte.

Die Frankfurter bejubeln das 1:0. Philipp Max (r.) hatte den Freistoß geschlagen, Jakic (l.) bekommt den Assist.
Die Frankfurter bejubeln das 1:0. Philipp Max (r.) hatte den Freistoß geschlagen, Jakic (l.) bekommt den Assist.  © Arne Dedert/dpa
Niklas Stark (l.) und die Bremer Defensive hatte Frankfurts "Superstürmer" Randal Kolo Muani in er ersten Halbzeit meistens gut im Griff.
Niklas Stark (l.) und die Bremer Defensive hatte Frankfurts "Superstürmer" Randal Kolo Muani in er ersten Halbzeit meistens gut im Griff.  © Arne Dedert/dpa

Gleich mit seiner ersten Chance macht Kolo Muani die Bude für Eintracht Frankfurt

Und drin ist er: Randal Kolo Muani ballert die Kugel zum 2:0 ins leere Tor.
Und drin ist er: Randal Kolo Muani ballert die Kugel zum 2:0 ins leere Tor.  © Arne Dedert/dpa

So dümpelte die Begegnung in die Pause, lediglich Knauff (28.), Evan N'Dicka (29.) und Lindström (45.+1) kamen noch zu nennenswerten Abschlüssen.

Die Gäste begannen die zweite Hälfte etwas mutiger, wurden aber schnell bestraft. Wieder leitete der starke Max den Treffer mit einer Flanke von links ein.

Beim Kopfball aus kurzer Distanz von Kolo Muani konnte Bremens Keeper Jiri Pavlenka noch mit einer Glanztat klären. Die Kugel fiel allerdings Knauff vor die Füße. Dessen kurzes Zuspiel schob der freistehende Franzose nun aber zum 2:0 ein (52.).

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Etwas später war der Auftritt des 10-Tore-Mannes zu Ende. Zur Schonung für das Hinspiel in der Champions League am kommenden Dienstag (21 Uhr) gegen den SSC Neapel wechselte Oliver Glasner ihn aus und brachte Rafael Borré (68.).

Der aktuelle Top-Torschütze der Bundesliga Niclas Füllkrug (r.) hatte einen schweren Stand. Hier zieht er gegen Frankfurts Evan N'Dicka den Kürzeren.
Der aktuelle Top-Torschütze der Bundesliga Niclas Füllkrug (r.) hatte einen schweren Stand. Hier zieht er gegen Frankfurts Evan N'Dicka den Kürzeren.  © Arne Dedert/dpa

Im Anschluss passierte nicht mehr viel. Zwar gab Werder nicht auf, blieb aber harm- und ideenlos. Kurz vor Schluss erzielte Füllkrug dann vermeintlich doch noch sein Tor, stand beim Treffer aber knapp im Einsatz (90.+2).

So schaukelten die Adlerträger den Vorsprung entspannt ins Ziel und liegen nun nur noch fünf Punkte hinter dem aktuellen Tabellenführer Bayern München.

Die Statistik zum Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen

21. Spieltag

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 2:0 (1:0)

Aufstellungen

Eintracht Frankfurt: K. Trapp - Tuta, Jakic, N´Dicka - Knauff, Kamada, Sow, Max (73. Lenz), Lindström (87. Alidou), M. Götze (87. Alario) - Kolo Muani (68. Borré)

Werder Bremen: Pavlenka - Veljkovic, N. Stark (73. Pieper), Friedl - R. Schmid (85. Dinkci), Gruew, A. Jung (67. Buchanan), N. Schmidt, Stage (67. M. Philipp) - Ducksch, Füllkrug

Schiedsrichter:Bastian Dankert (Rostock)

Zuschauer: 50000

Tore:
1:0 Friedl (8./Eigentor), 2:0 Kolo Muani (52.)

Gelbe Karten: Max (1) / N. Stark (5)

Beste Spieler: Knauff, Max / N. Stark

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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