Eintracht-Trainer nach 0:0 gegen Tottenham sehr zufrieden: "Wir waren mutig"

Frankfurt am Main - In der Champions League erkämpfte Eintracht Frankfurt am gestrigen Dienstagabend ein 0:0 gegen den Londoner Traditionsverein Tottenham Hotspur. Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner (48) ist mit diesem Ergebnis äußerst zufrieden.

Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner (48) sagt zu dem Unentschieden gegen Tottenham Hotspur: "Wir können sehr gut mit dem Punkt leben."
Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner (48) sagt zu dem Unentschieden gegen Tottenham Hotspur: "Wir können sehr gut mit dem Punkt leben."  © Arne Dedert/dpa

"Gratulation an die Spieler, das war ein sehr guter Auftritt", lobte der Österreicher sein Team nach dem Abpfiff der Partie in Frankfurt am Main.

"Jeder hat die Qualität von Tottenham gesehen. Beide Teams hatten Chancen, das Remis geht in Ordnung. Wir haben über weite Strecken Paroli geboten, waren mutig und haben uns immer wieder aus dem Druck befreit", begründete der Fußballlehrer sein Kompliment an die Mannschaft und ergänzte: "Wir können sehr gut mit dem Punkt leben."

Auch Sportvorstand Markus Krösche (42) sah keinen Anlass für Kritik: "Im Großen und Ganzen haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und gegen eine sehr starke Mannschaft wenig zugelassen." Dies sei ein "Entwicklungsschritt" im Vergleich zum Beginn der Champions-League-Saison.

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Eintracht Frankfurt Besondere Ehre: Das haben Sebastian Vettel und Eintracht-Coach Glasner gemeinsam

Frankfurts Mittelfeld-Routinier Sebastian Rode (31) war nicht nur von dem Spiel, sondern auch von den Zuschauern begeistert: "Die Fans waren wieder überragend. Wir brauchen ihre Unterstützung, das wissen sie."

Der 31-Jährige hat zudem bereits das Champions-League-Rückspiel am kommenden Mittwoch (12. Oktober, 21 Uhr) im Blick: "Nächste Woche geht es nach London, wo wir beim letzten Mal gegen West Ham einen Sieg geholt haben. Das möchten wir auch bei Tottenham schaffen."

Seine Mannschaft sei "mittlerweile in der Champions League angekommen".

Frankfurts Stürmer Ansgar Knauff will im Rückspiel gegen Tottenham drei Punkte einfahren

Eintracht Frankfurt in der Champions League: Stürmer Ansgar Knauff (20) hätte um ein Haar ein Tor für die Adler geschossen.
Eintracht Frankfurt in der Champions League: Stürmer Ansgar Knauff (20) hätte um ein Haar ein Tor für die Adler geschossen.  © Arne Dedert/dpa

Torwart Kevin Trapp (32) ist mit seinen Gedanken ebenfalls bereits bei dem anstehenden Rückspiel. Aus der gestrigen Partie nehme er mit, dass Eintracht Frankfurt "auch gegen solch eine Mannschaft" eine Chance habe. Die Spieler seien daher "selbstbewusst genug", um auch bei Tottenham Hotspur "etwas zu holen".

In diese Richtung denkt auch Frankfurts Stürmer Ansgar Knauff (20), der am Dienstag um ein Haar ein Tor für seine Mannschaft geschossen hätte. In London sei es das klare Ziel, "drei Punkte einzufahren" um in der Champions League weiterzukommen.

Vor dem Rückspiel gegen Tottenham Hotspur steht für Eintracht Frankfurt aber zunächst der Alltag in der Bundesliga an: Am Samstag (8. Oktober, 15.30 Uhr) sind die Adler beim VfL Bochum zu Gast.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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