Eintracht in Augsburg: Riera sieht "beste Trainingswoche" und hält an Konzept fest

Von Eric Dobias

Frankfurt am Main - Nach der atmosphärisch "besten Trainingswoche" seit seinem Amtsantritt sieht Albert Riera (44) dem Bundesliga-Gastspiel von Eintracht Frankfurt beim FC Augsburg mit großer Zuversicht entgegen.

SGE-Cheftrainer Albert Riera (44) steht bereits früh in der Kritik. Kann er das Ruder noch einmal herumreißen?  © Florian Wiegand/dpa

"Wir kennen unsere Fehler. Entscheidend ist, Lösungen zu finden. Wir haben einiges vor", kündigte der Eintracht-Trainer für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) an.

Im Kampf um den siebten Tabellenplatz in der Bundesliga, der die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison garantiert, müssen die Hessen etwas Zählbares mitnehmen.

Schließlich liegen sie vier Spieltage vor dem Saisonende als Achter einen Zähler hinter dem SC Freiburg, der am Sonntag bei Borussia Dortmund antreten muss. 

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Und nicht nur für den Verein geht es im Saison-Endspurt um viel, sondern auch für den Trainer. Der hat längst seinen Anfangskredit verspielt und wird im Umfeld und in der Öffentlichkeit mittlerweile scharf kritisiert. Den von Riera beim Amtsantritt proklamierten Aufschwung hat es bis jetzt nicht gegeben.

Läuft es für die Eintracht ausgerechnet in Augsburg besser, wo sie sich oft schwergetan hat? Riera ist davon überzeugt. "Wir wollen das dominante Team sein. Es ist wichtig, dass wir im Umschaltspiel schnelle Reaktionen zeigen", sagte der 44-Jährige.

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Rasmus Kristensen (28) steht am Wochenende zumindest wieder im Kader der Eintracht.  © Soeren Stache/dpa

Mit Blick auf die zuletzt unzufriedenen Fans fordert er: "Sie sind so loyal, so großartig. Wir müssen für sie spielen, alles für sie geben und für sie gewinnen."

Das gelang der Eintracht in den bisher 13 Auftritten in Augsburg allerdings erst dreimal. Der letzte Sieg datiert aus dem November 2022.

Zudem haben sich die bayerischen Schwaben seit dem Trainerwechsel von Sandro Wagner (38) zu Manuel Baum (46) stabilisiert und im Tabellenmittelfeld etabliert.

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Der Rückstand auf die Eintracht beträgt nur noch sechs Punkte. 

Zumindest kann Riera personell fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Nnamdi Collins (22), Jean-Mattéo Bahoya (20) und Kaua Santos (23) stehen nicht zur Verfügung. Dagegen kehrt Defensivmann Rasmus Kristensen (28) nach wochenlanger Verletzungspause in den Kader zurück.

Ob der Däne sogar schon eine Option für die Startelf ist, ließ Riera offen. Dafür bekräftigte er: "Das Konzept bleibt unverändert."

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 30 109:29 79
2 Borussia Dortmund 30 61:31 64
3 RB Leipzig 31 62:38 62
4 VfB Stuttgart 30 62:42 56
5 TSG 1899 Hoffenheim 30 59:44 54
6 Bayer 04 Leverkusen 30 60:41 52
7 SC Freiburg 30 44:48 43
8 Eintracht Frankfurt 30 55:57 42
9 FC Augsburg 30 38:54 36
10 1. FSV Mainz 05 30 36:45 34
11 1. FC Union Berlin 31 35:55 32
12 1. FC Köln 30 44:51 31
13 Borussia Mönchengladbach 30 36:50 31
14 Hamburger SV 30 33:48 31
15 SV Werder Bremen 30 35:53 31
16 FC St. Pauli 30 26:51 26
17 VfL Wolfsburg 30 41:66 24
18 1. FC Heidenheim 30 33:66 19

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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