Erster Auswärtssieg seit November! Eintracht schießt Wolfsburg in Richtung 2. Liga

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Wolfsburg - Eintracht Frankfurt verschärft die akute Abstiegsgefahr für den VfL Wolfsburg! Mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg in der Autostadt stößt die SGE die Wölfe immer tiefer in die Gefahrenzone, während sie selbst endlich den ersten Auswärtsdreier seit November (!) feiern kann.

Eintracht Frankfurt bejubelte den ersten Auswärtssieg seit November, als die SGE Köln mit 4:3 schlagen konnte.
Eintracht Frankfurt bejubelte den ersten Auswärtssieg seit November, als die SGE Köln mit 4:3 schlagen konnte.  © Swen Pförtner/dpa

Dabei hatten die Wölfe eigentlich schon unmittelbar nach dem Anpfiff die Führung auf dem Fuß, doch Patrick Wimmer (3.) ließ sich nach einem starken Sololauf noch von Robin Koch abdrängen.

Im Anschluss entwickelte sich eine muntere Partie mit dicken Chancen auf beiden Seiten, besonders Eintracht-Keeper Michael Zetterer bot den Hausherren mehrfach die Gelegenheit, zu treffen, die Wimmer (12./40.) aber ungenutzt ließ.

Die Tore machten stattdessen die Gäste: Ayoube Amaimouni-Echghouyab hatte in der 21. Minute das Auge für Oscar Højlund, der den Ball aus rund 18 Metern unhaltbar für Kamil Grabara in den Wolfsburger Kasten zimmerte.

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Gerade einmal zehn Minuten später legte die Eintracht nach, Grabara konnte einen Schuss von Jonathan Burkhardt nach einer einstudierten Freistoßvariante nur abprallen lassen, sodass Arnaud Kalimuendo abstauben konnte.

VfL Wolfsburg dreht gegen Eintracht Frankfurt nach der Pause auf, trifft aber zu spät

Patrick Wimmer (r.) ließ mehrere Großchancen für den VfL Wolfsburg liegen.
Patrick Wimmer (r.) ließ mehrere Großchancen für den VfL Wolfsburg liegen.  © Swen Pförtner/dpa

Spätestens nach dem 2:0 schienen die Wölfe fast schon geschlagen, leisteten wenig Gegenwehr, die Kabinenansprache von Dieter Hecking schien aber gefruchtet zu haben.

Der VfL kam besser aus der Kabine und drückte fortan auf den Anschlusstreffer, setzte den Ball jedoch immer wieder knapp daneben, scheiterte an Zetterer oder sogar an der Latte. Erst in der siebten Minute der Nachspielzeit kam Wolfsburg durch Dzenan Pejcinovic doch noch zum 1:2, der Anschluss kam jedoch viel zu spät.

Eine gute Halbzeit reichte der Eintracht damit für den ersten Auswärtssieg seit November 2025, als man den 1. FC Köln mit 4:3 besiegen konnte, über den Wolfsburgern hingegen schwebt das Abstiegsszenario immer bedrohlicher.

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Kein einziges Spiel in der gesamten Rückrunde konnten die Wölfe bisher für sich entscheiden, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt auch mit einem Spiel mehr bereits vier Punkte.

Die SGE hingegen tat, was sie kann, um sich doch noch für das internationale Geschäft zu qualifizieren.

Zwar liegt die Eintracht weiterhin kaum aufzuholende neun Zähler hinter den fest zum Europapokal führenden Plätze, auf Platz sieben darf Frankfurt aber zumindest auf die Conference League hoffen, sollte sich der Pokalsieger bereits über die Liga für Europa qualifiziert haben.

Statistik zum Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt

Bundesliga, 29. Spieltag

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:2)

VfL Wolfsburg: Grabara - Jenz, Vavro (79. Shiogai), Belocian - Maehle, Eriksen (73. Arnold), Vini Souza, Zehnter (86. Daghim) - Wimmer (73. Pejcinovic), Lindström (46. Majer) - Amoura

Eintracht Frankfurt: Zetterer - Amenda, R. Koch, Theate, Brown - Larsson, Chaibi (84. Uzun), Höjlund (85. Skhiri) - Amaimouni-Echghouyab (71. Knauff), Kalimuendo (90.+2 Arrhov) - Burkardt (84. Ebnoutalib)

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau in der Pfalz)

Zuschauer: 26.132

Tore: 0:1 Höjlund (21.), 0:2 Kalimuendo (32.), 1:2 Pejcinovic (90.+7)

Gelbe Karten: Belocian (2), Vini Souza (4) / Amenda (4)

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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