Frankfurt kommt nach 0:2 gegen VfB zurück - Für Europa reicht es dennoch nicht!

Frankfurt am Main - Die komplett verkorkste Saison in der Bundesliga geht für Eintracht Frankfurt mit einem 2:2 (0:2) gegen den VfB Stuttgart zu Ende. Die Schwaben ziehen indessen in die Champions League ein.

Im Fünfer setzt sich Stuttgarts Chema (4.v.l.) nach einer Ecke durch und trifft per Kopf zur frühen Führung der Gäste.  © Uwe Anspach/dpa

In einer schwachen Partie kamen die Hausherren erst in der Schlussphase beim Stand von 0:2 durch zwei Elfmeter zurück ins Spiel. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht mehr und auch nicht zu einer Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb.

Die Partie begann mit einer gehörigen Verspätung: Mit Pyrotechnik hatten die heimischen Fans erst einmal komplett die Sicht vernebelt. Auch zwei Verletzte habe es dabei laut dem Stadionsprecher gegeben.

Dann spielten beide Teams zunächst munter nach vorne und kamen auch zu Abschlüssen. Den frühen Treffer erzielten die Gäste, als Chema eine Ecke von Chris Führich von links am langen Pfosten wuchtig zum 0:1 aus Eintracht-Sicht einnetzte (10.).

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In der Folge überließen die Schwaben das Geschehen auf dem Platz erst einmal den Gastgebern; sehr zum Unmut von Coach Sebastian Hoeneß. Denn die Eintracht kam durchaus zu Chancen, doch Uzun (22.) nach schöner Einzelleistung und Ellyes Skhiri (28.) vergaben.

Gerade als der nun irgendwie verschlafene Kick in Richtung Pause trudelten, schlug der VfB eiskalt zum zweiten Mal zu. Deniz Undav legte eine Führich-Flanke auf Nikolas Nartey ab, der ins linke untere Eck zum 0:2 verwandelte (45.+4).

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Die Partie hatte mit einer sechsminütigen Verspätung begonnen, da die Sicht durch Pyrotechnik komplett vernebelt war.  © Uwe Anspach/dpa
Gute Laune beim VfB nach dem 2:0 für Stuttgart durch Nikolas Nartey (2.v.r.).  © Uwe Anspach/dpa
Erst mit dem 1:2 war wieder etwas mehr Leben in die dahin dümpelte Begegnung gekommen  © Uwe Anspach/dpa

Doppelpack von Jonathan Burkardt kommt zu spät für Eintracht Frankfurt

Jonathan Burkardt verwandelt nach seiner Einwechslung noch zwei Strafstöße zum 2:2-Endstand  © Uwe Anspach/dpa

Die zweiten 45 Minuten konnte man zunächst als gepflegten Feierabend-Kick abhaken. Durch die klare Führung des SC Freiburg gegen RB Leipzig war Europa für die Adlerträger ohnehin in unerreichbare Ferne gerückt.

Und da die Konkurrenz im Kampf um die Teilnahme an der Champions League aus Leverkusen und Hoffenheim patzte, konnten sich auch die Stuttgarter hinsichtlich des Pokalfinales am kommenden Samstag gegen die Bayern ein wenig schonen.

Doch dann ging VfB-Keeper Alexander Nübel am Strafraum-Eck zu ungestüm gegen den eingewechselten Jonathan Burkardt zu Werke und traf ihn klar. Der Gefoulte verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:2 (72.).

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In der Nachspielzeit sprang dann Chema das Spielgerät unglücklich an die Hand. Schiedsrichter Tobias Welz zeigte erneut auf den Punkt und Burkardt traf zum 2:2 Endstand (90.+2)

Die Statistik zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart 2:2 (0:2)

Eintracht Frankfurt: Zetterer - Kristensen (80. Chandler), Amenda, R. Koch, Brown - Skhiri - Doan, M. Götze (60. Dahoud), Uzun (60. Burkardt), Bahoya (17. Knauff) - Kalimuendo (46. Chaibi)

VfB Stuttgart: A. Nübel - Hendriks, Chabot, Mittelstädt (73. Jaquez) - Leweling, Andrés, Stiller, Führich (73. Vagnoman) - Nartey (87. Jeltsch) - Demirovic (86. Tiago Tomás), Undav

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 59.400

Tore: 0:1 Andrés (10.), 0:2 Nartey (45.+4), 1:2 Burkardt (72./Foulelfmeter), 2:2 Burkardt (90.+2/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Chaibi (2), Amenda (5) / Andrés (5), Mittelstädt (4), Demirovic (5)

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 34 122:36 89
2 Borussia Dortmund 34 70:34 73
3 RB Leipzig 34 66:47 65
4 VfB Stuttgart 34 71:49 62
5 TSG 1899 Hoffenheim 34 65:52 61
6 Bayer 04 Leverkusen 34 68:47 59
7 SC Freiburg 34 51:57 47
8 Eintracht Frankfurt 34 61:65 44
9 FC Augsburg 34 45:61 43
10 1. FSV Mainz 05 34 44:53 40
11 1. FC Union Berlin 34 44:58 39
12 Borussia Mönchengladbach 34 42:53 38
13 Hamburger SV 34 40:54 38
14 1. FC Köln 34 49:63 32
15 SV Werder Bremen 34 37:60 32
16 VfL Wolfsburg 34 45:69 29
17 1. FC Heidenheim 34 41:72 26
18 FC St. Pauli 34 29:60 26

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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