Harte, aber ehrliche Worte: Eintracht-Capo brüllt Lustlos-Mannschaft zusammen

Frankfurt am Main - Erschreckende Entwicklung! Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt verliert durch ihre zahlreichen Nicht-Leistungen immer mehr Anhänger. Jetzt schaltete sich auch der SGE-Capo nach der Pleite gegen RB Leipzig ein.

Nach der derben 1:3-Heimniederlage gegen RB Leipzig hat Eintracht Frankfurts Capo der Mannschaft die Meinung gegeigt.  © Marc Schüler/dpa

Es ist nicht die Tatsache, dass eine Mannschaft einmal verliert, sondern wie man verliert. Bei der Frankfurter Eintracht geschieht dies aktuell zu häufig ohne Kampfgeist, Aufbäumen oder jegliche Energie – man ergibt sich zu oft seinem Schicksal, sobald der erste Widerstand auftritt.

Genau das kommt bei allen Fans der SGE natürlich überhaupt nicht gut an und wirkt so, als hätten einige Profis überhaupt nicht verstanden, dass die Qualifikation für das europäische Geschäft auf dem Spiel steht.

Nach der 1:3-Pleite gegen RB Leipzig verließen zahlreiche Anhänger das Stadion so schnell es nur irgendwie ging. Bei der Stadionrunde der Eintracht-Kicker brüllte dann der Kurven-Capo plötzlich auf die Truppe ein und sprach das aus, was viele Fans denken.

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"Also, falls ihr es nicht gemerkt habt: Ihr habt Euch gerade vor der leeren Ostkurve bedankt und vor der scheiß leeren Gegengeraden. Und wir stehen hier wie die Spastis, die bei jedem Spiel sind. Wollt ihr uns verarschen, oder was? Was ist denn los mit Euch? Ihr verspielt so lächerlich Europa. Geht in die Kabine, denkt darüber nach – und wir sehen uns in Augsburg", so die deutliche Wortwahl.

Gerade vor dem Hintergrund, dass sogar die Quali zur Europa-League bei günstiger Konstellation noch durchaus möglich ist und deren Finale in der kommenden Saison in Frankfurt stattfindet, sorgen die blutleeren Auftritte für Unverständnis.

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Eintracht Frankfurt: Mannschaft verliert das Vertrauen und den Support der Fans

Auch vermeintliche Führungsspieler wie Kapitän Robin Koch (29, l.) und Routinier Ellyes Skhiri (30) gehen nicht mit guten Leistungen voran.  © Florian Wiegand/dpa

Klar ist, dass sich dadurch auch erste Risse im Binnenverhältnis von Fans und Mannschaft auftun.

Fraglich bleibt indes, ob die Mannschaft mangels echter Führungsspieler überhaupt in der Lage ist, das Ruder noch einmal von sich aus herumzureißen.

In den verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Augsburg, Hamburg, Dortmund und Stuttgart wird es sicher nicht einfacher, zu punkten.

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Zudem hat der SC Freiburg die SGE bereits am Sonntag tabellarisch überholt und sich den wichtigen siebten Platz vorerst geschnappt.

Bei dem Frankfurter Restprogramm wird es unheimlich schwierig, die Freiburger wieder einzufangen – gerade wenn die Einstellung nicht passt.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 30 109:29 79
2 Borussia Dortmund 30 61:31 64
3 RB Leipzig 30 59:37 59
4 VfB Stuttgart 30 62:42 56
5 TSG 1899 Hoffenheim 30 59:44 54
6 Bayer 04 Leverkusen 30 60:41 52
7 SC Freiburg 30 44:48 43
8 Eintracht Frankfurt 30 55:57 42
9 FC Augsburg 30 38:54 36
10 1. FSV Mainz 05 30 36:45 34
11 1. FC Union Berlin 30 34:52 32
12 1. FC Köln 30 44:51 31
13 Borussia Mönchengladbach 30 36:50 31
14 Hamburger SV 30 33:48 31
15 SV Werder Bremen 30 35:53 31
16 FC St. Pauli 30 26:51 26
17 VfL Wolfsburg 30 41:66 24
18 1. FC Heidenheim 30 33:66 19

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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