Mega-Investor will bei Eintracht Frankfurt einsteigen: So stehen seine Chancen

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Frankfurt am Main - Steigt bei der SGE bald ein Mega-Investor ein? In einer neuen ARD-Doku spricht Unternehmer John Textor (60) offen über sein Interesse Eintracht Frankfurt zu übernehmen.

Mega-Investor John Textor (60) würde gerne Anteilseigner bei Eintracht Frankfurt werden.
Mega-Investor John Textor (60) würde gerne Anteilseigner bei Eintracht Frankfurt werden.  © FRANCK FIFE/AFP

Bei der großen Premiere der dreiteiligen ARD-Doku "Inside Fußball – Wer kauft das Spiel?", die am Donnerstagabend in Frankfurt stattfand, sorgte eine Szene für besondere Aufmerksamkeit.

Angesprochen auf die Bundesliga erklärte der US-amerikanische Tech-Unternehmer John Textor, dass er gerne bei der SGE einsteigen würde.

"Ich bin Eintracht-Fan. Ich bin der perfekte, leidenschaftliche Typ, der gerne in Deutschland investieren würde2, so der 60-Jährige.

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Zudem habe er deutsche Vorfahren. "Ich spreche die Sprache nicht. Aber mein Vater sagte: Du bist Deutscher. Also bin ich Deutscher."

Anschließend verweist er auf die "Textorstraße mitten in Sachsenhausen", weshalb er seiner Meinung nach optimal zu Frankfurt und der Eintracht passen würde.

Doch seinem Vorhaben schob Eintracht-Präsident Mathias Beck (55) gegenüber der "Bild" unmittelbar einen Riegel vor.

Eintracht Frankfurts Präsident Beck bezeichnet John Textor als "Selbstdarsteller"

Eintracht-Präsident Mathias Beck (55) erklärte, dass ein Investor bei der SGE kein Thema sei und auch kein Thema werde.
Eintracht-Präsident Mathias Beck (55) erklärte, dass ein Investor bei der SGE kein Thema sei und auch kein Thema werde.  © Arne Dedert/dpa

"Nur weil es die Textorstraße in Frankfurt gibt, wird es keinen Investor geben, der John Textor heißt. Das wird nicht passieren", so Beck eindeutig.

Dann führt der 55-Jährige weiter aus: "Textor ist das beste Beispiel, warum Investoren kritisch gesehen werden und warum wir diesen Weg strikt ablehnen. Wir haben bei Eintracht Frankfurt alle zusammen eine klare Linie in diesem Thema: 50+1 und vernünftiges Wirtschaften. Keine Fantastereien und Selbstdarsteller."

Textor muss sich also wohl mit seinen aktuell im Besitz befindlichen Klubs Botafogo (Brasilien), RWDM Brussels (Belgien) und Olympique Lyon vorerst zufriedengeben müssen.

Titelfoto: FRANCK FIFE/AFP

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