Kristensen-Ersatz gefunden? Eintracht heiß auf Ajax-Star

Frankfurt am Main - Hat Eintracht Frankfurt bereits einen Nachfolger für Rasmus Kristensen (28) im Visier? Nach dem Abgang des dänischen Rechtsverteidigers zum FC Midtjylland läuft die Suche nach einem Ersatz auf Hochtouren und dabei soll die SGE jetzt einen Ajax-Star ins Auge gefasst haben.

Anton Gaaei (23, r.) soll ein heißer Transfer-Kandidat bei der Frankfurter Eintracht sein.  © Arne Dedert/dpa

Nach Informationen der dänischen Zeitung "Algemeen Dagblad" beschäftigt sich Eintracht Frankfurt intensiv mit einer Verpflichtung von Anton Gaaei (23). Demnach soll die SGE ernsthaftes Interesse am dänischen Rechtsverteidiger zeigen.

Auch der gut vernetzte Eintracht-Experte Christopher Michel bestätigte die Gerüchte inzwischen auf X. Dort schrieb er: "Die Gerüchte zu Anton Gaaei kann ich bestätigen. Der Rechtsverteidiger ist nach dem Kristensen-Abgang einer der Kandidaten bei der SGE."

Gaaei könnte demnach die Kaderlücke hinten rechts schließen, die der Abgang seines Landsmannes Kristensen aufgetan hat.

Eintracht Frankfurt Kristensen verlässt die Eintracht: Das sagt er zu seinem Abschied

Gaaei wechselte 2023 für rund 4,5 Millionen Euro vom dänischen Klub Viborg FF zu Ajax Amsterdam. Nach einem schwierigen Start kämpfte sich der 23-Jährige schnell in die Stammelf der Niederländer und etablierte sich als feste Größe auf der rechten Abwehrseite.

Anzeige

Eintracht Frankfurt müsste Anton Gaaei aus laufendem Vertrag rauskaufen

Trotz seiner positiven Entwicklung gilt der Däne bei Ajax als Verkaufskandidat. Sein Vertrag in Amsterdam läuft noch bis 2028, sodass für einen Wechsel eine Ablösesumme fällig werden würde, die sich mindestens im hohen einstelligen Millionenbereich bewegen könnte.

Ein kleines Fragezeichen gibt es derzeit allerdings um den Gesundheitszustand des Dänen: Beim ersten Testspiel von Ajax gegen Panathinaikos (1:3) am Samstag fehlte Gaaei aufgrund leichter Beschwerden. An den Frankfurter Transfergerüchten dürfte das nach aktuellem Stand jedoch nichts ändern.

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt: