Frankfurt am Main - Die Verpflichtung von Eintracht Frankfurts Wunsch-Sechser Raphael Onyedika (25) vom belgischen Meister und Champions-League-Teilnehmer FC Brügge soll so gut wie sicher sein.
Während sich Trainer Adi Hütter (56) mit dem Team gerade im Trainingslager im oberbayerischen Grassau auf die kommende Saison vorbereitet, arbeitet Sportvorstand Markus Krösche (45) unter Hochdruck an den letzten Kader-Verbesserungen.
Und da soll laut "Bild" und "Kicker" die Suche nach einer Stamm-Sechs so gut wie beendet sein. Denn die Verantwortlichen der SGE sollen sich mit Brügge nach längeren Verhandlungen nahezu einig sein.
Neun Millionen Euro soll demnach die Ablösesumme betragen, im Prinzip ein Schnäppchen-Preis für den 26-fachen Nationalspieler Nigerias, der aber eben nur noch bis 2027 einen Vertrag bei Brügge besitzt und im kommenden Sommer ablösefrei wechseln könnte.
Mit dem Spieler soll sich Frankfurt bereits einig sein und Onyedika auch deutlich signalisiert haben, an den Main wechseln zu wollen. Wenn alles gut geht, könnte der 25-Jährige bereits in Kürze der Mannschaft nach Grassau nachreisen.
Onyedika passt perfekt zum Spielstil vom neuen Eintracht-Trainer Adi Hütter
Mit Onyedika wäre die Position im defensiven zentralen Mittelfeld endlich hochkarätig besetzt, hatte man doch genau dort in der vergangenen Spielzeit erhebliche Defizite ausmachen müssen.
Der wuchtige 1,84 Meter große Spieler gilt als zweikampfstarker Balleroberer, der mit Passsicherheit und Spielverständnis einen Angriff einleiten und nach Ballgewinn schnell umschalten kann; für das von Adi Hütter bevorzugte Spiel ist das ideal. Zudem gilt er als starker Distanzschütze.
Seine Karriere begann Onyedika in Dänemark beim FC Midtjylland, in dessen Jugend er 2019 aus seiner nigerianischen Heimat gewechselt war. Dort wurde er behutsam aufgebaut und schaffte es nach einer Leihe zum dänischen Zweitligisten FC Fredericia 2021/22 in die Stammelf Midtjyllands.
Nach nur einer Saison ging es dann für stolze 9,5 Millionen Euro nach Brügge, wo er ebenfalls sofort zum Leistungsträger und dann auch zum Nationalspieler wurde.