Nach Ausschreitungen: SGE-Führung geht eigene Fans an - Folgen Konsequenzen?
Von Christian Johner
Frankfurt am Main - Die Fans von Eintracht Frankfurt sorgen immer wieder für Ärger. Die Klubführung hat die Nase voll davon - und kündigt Maßnahmen an, allerdings ohne konkret zu werden.
Die Verantwortlichen des hessischen Bundesligisten haben die eigenen Anhänger nach wiederholten Ausschreitungen und Pyrotechnik-Vorfällen gerügt.
"Wenn etwas die Hand verlässt - ob brennend oder nicht - und in den Innenraum oder auf andere Menschen geworfen oder geschossen wird und diese dadurch gefährdet, kann das nicht geduldet werden", sagte Präsident Mathias Beck (54) auf der Mitgliederversammlung am Montagabend.
Die Eintracht war für Ausschreitungen ihrer Fans im Spiel in der Champions-League-Ligaphase Anfang Dezember beim FC Barcelona mit einer Geldstrafe in Höhe von 38.000 Euro belegt worden.
Zudem müssen die Frankfurter die nächsten beiden internationalen Auswärtsspiele ohne eigene Anhänger bestreiten.
Auch Axel Hellmann mit Fan-Kritik
Dieses Fehlverhalten schwäche den Verein, erklärte Vorstandssprecher Axel Hellmann (54). "Weil wir einfach ein Klub sind, der nur stark ist in dieser Verbindung."
Nach fünf Auswärtsausschlüssen in sieben Spielzeiten müsse der Klub "an Stellschrauben drehen, die die Risiken reduzieren, dass sich das fortsetzt", äußerte Hellmann.
Titelfoto: Joan Monfort/AP/dpa
