Nach Medienwirbel: Eintracht-Star Larsson mit Klarstellung
Frankfurt am Main - Er gilt eigentlich als Abgangskandidat im Sommer, doch jetzt hat Eintracht Frankfurts Hugo Larsson (21) versucht, neuesten Medienberichten etwas Luft aus den Segeln zu nehmen. Was stimmt nun wirklich?
Während der zuletzt stattfindenden Länderspiel-Pause, in der sich Larsson mit Schweden Last-Minute für die Weltmeisterschaft im Sommer qualifizierte, kursierten pikante Aussagen des Youngsters durch die Medien.
In einem Interview mit "Sveriges Radio" hatte Larsson öffentlich über seine Zukunftspläne philosophiert und wurde dabei ziemlich eindeutig.
"Ich bin neugierig, etwas Neues auszuprobieren", so der 21-Jährige.
Anschließend ergänzte er: "Ich bin mir dessen bewusst, was hinter den Kulissen passiert. Wir werden sehen, ob es diesen Sommer etwas Konkretes gibt."
Etwas verwunderlich wirken deshalb die neuen Töne, die er nun in einem offiziellen Interview mit der Eintracht von sich gibt.
Demnach handele es sich bei den Berichten, dass er den Klub verlassen wolle, um ein "großes Missverständnis". "Ich bin total zufrieden mit meiner Situation bei Eintracht Frankfurt. Der Verein und ich haben das im vergangenen Jahr unterstrichen, als wir meinen Vertrag sehr frühzeitig und langfristig verlängert haben. Ich habe vor, nicht nur kurz, sondern eine lange Zeit in Frankfurt zu bleiben", fügt der Rechtsfuß hinzu.
Eintracht Frankfurts Hugo Larsson rudert vehement zurück
Sowohl im Verein als auch in der Stadt fühle er sich wohl und identifiziere sich mit den Menschen vor Ort.
"Zudem habe ich nach wie vor das Gefühl, mich hier entwickeln zu können, um tagtäglich sowohl sportlich als auch menschlich weiter zu reifen. Die genannten Berichte zu lesen, war für mich kein Spaß, weil sie nicht der Wahrheit entsprachen. Das gehört vielleicht zur Fußballrealität einfach dazu", erklärt der Youngster weiter.
Klingt als ob Larsson etwas zu spät gemerkt hat, welches Ausmaß solch interpretierbare Aussagen nach sich ziehen.
Ob ihm die SGE-Fans seine plötzliche neue Einordnung abnehmen, bleibt abzuwarten. Mindestens irritierend ist die ganze Sache allerdings ganz sicher.
Titelfoto: Andreas Solaro/AFP

