Neuer Cheftrainer gefunden! Eintracht Frankfurt holt Adi Hütter zurück
Frankfurt am Main - Das Experiment Albert Riera (44) ist gescheitert, jetzt setzt Eintracht Frankfurt auf Altbewährtes! Der Bundesliga-Klub hat einen neuen, alten Cheftrainer gefunden und Adi Hütter (56) zurück an den Main geholt.
Es sei für ihn "etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein", sagte der Österreicher zu seiner Rückkehr. "Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen"
Hütter, der in der Mainmetropole für drei Jahre unterschrieben hat, weiter: "Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein."
Umso mehr freue er sich, "die Gelegenheit zu haben, diese Aufgabe mit viel Arbeit, Disziplin und einem klaren Fokus angehen zu dürfen".
Die Aufgabe Hütters ist klar definiert: Nach einer Spielzeit zum Vergessen und dem Verpassen des internationalen Geschäfts soll der 56-Jährige die Frankfurter zügig wieder zurück auf Kurs bringen.
Unterstützt wird er von Christian Peintinger (59) und Klaus Schmidt (58). Den 59-Jährigen kennt Hütter bereits aus seiner ersten Amtszeit bei den Hessen sowie der Zeit bei Borussia Mönchengladbach und der AS Monaco. Dorthin hatte es den Coach nach dem Abschied aus Frankfurt gezogen. Schmidt stieß später im Fürstentum dazu. Torwarttrainer bleibt Jan Zimmermann (41).
"Der Weg des Klubs in den vergangenen Jahren war beachtlich. Wir werden alles daran setzen, dass die Mannschaft in der kommenden Saison die Fans begeistert und wir eine erfolgreiche Saison spielen", erklärte Hütter.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche setzt auf Lust und Leidenschaft von Adi Hütter
"Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin", lobte Markus Krösche (45).
Hütter habe bei seinen Stationen gezeigt, "dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann", so der Sportvorstand weiter. "Vor allem zuletzt in Monaco, wo er eine der jüngsten Mannschaften der Liga so gezielt entwickelt und gleichzeitig stabilisiert hat, dass sie sich in der Spitzengruppe der Ligue 1 etablieren konnte."
Man sei nach "sehr guten Gesprächen" überzeugt, dass man die Eintracht entsprechend "gemeinsam weiterentwickeln" könne. Darüber hinaus sei es ein Vorteil, "dass Adi die Strukturen, das Umfeld und Personen im und um den Klub herum kennt und es keiner besonderen Eingewöhnungszeit bedarf".
Bereits von 2018 bis 2021 hatte Hütter bei der Eintracht das Sagen und dabei eine durchaus erfolgreiche Zeit mit dem Halbfinaleinzug in der Europa League und im DFB-Pokal sowie auch der regelmäßigen Qualifikation für das europäische Geschäft erlebt. Bei der Eintracht stehen für den Österreicher 141 Spiele zu Buche mit einem Punkteschnitt von 1,65.
Erstmeldung: 11.53 Uhr, zuletzt aktualisiert: 12.20 Uhr
Titelfoto: Lars Baron/Pool Getty/dpa

