Noch ein Anlauf oder Koffer packen: Lässt dieser Eintracht-Star die Kasse klingeln?

Frankfurt am Main - Hat Jean-Mattéo Bahoya bei der Frankfurter Eintracht eine Zukunft oder muss er bereits in diesem Sommer die Koffer packen? Der Offensivspieler wirft Fragen auf, könnte aber immerhin für einen Geldsegen sorgen.

Hat es sich ausgeliebt? Jean-Mattéo Bahoya (21) könnte Eintracht Frankfurt in diesem Sommer nach zweieinhalb Jahren am Main verlassen.  © Uwe Anspach/dpa

Dass der 21 Jahre alte Franzose das Potenzial hat, konnte er vor allem zum Start der zurückliegenden Saison zeigen. Im Verlauf der Spielzeit und speziell unter der Leitung von Albert Riera (44) wurde aber auch erneut deutlich: So ist es letztlich doch nicht.

Schwankende Auftritte, fehlende Geradlinigkeit im eigenen Spiel und ein doch eher überschaubares Defensivdenken stellten die Kehrseite der Medaille dar. Bei Adi Hütters (56) sicherlich auch weiterhin intensiver und fleißbasierter Spielidee, könnte es für Bahoya in der nunmehr dritten Saison am Main sehr eng mit dem ersehnten Durchbruch werden.

Vereinzelte Lichtblicke reichen einfach nicht. Die Rolle als reiner Ergänzungsspieler dürfte sowohl Bahoya als auch den Bossen keinesfalls genügen.

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Geholt hatten die Verantwortlichen der Eintracht den pfeilschnellen Youngster, der mit 37,16 km/h am 26. Spieltag der Saison 2024/25 gegen den VfL Bochum sogar den Rekord für den schnellsten je gemessenen Sprint verbuchen konnte, im Januar 2024 für acht Millionen Euro aus der französischen Ligue 1 von Angers SCO. Bei einem Abgang dürfte er ein Vielfaches einspielen.

In der Vergangenheit wurde Bahoya vermehrt mit einem Wechsel auf die Insel in Verbindung gebracht. Doch auch aus anderen europäischen Spitzenligen gibt es Interesse. Einem Bericht der Gazzetta dello Sport zufolge auch aus Italien.

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Die Leistungen des Offensivspielers sind schwankend, die hohen Ansprüche werden nur selten erfüllt.  © Frank Molter/dpa

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Statt in der Mainmetropole könnte der junge Franzose in der kommenden Spielzeit in der italienischen Serie A bei AS Rom auf dem Rasen stehen.  © Florian Wiegand/dpa

Demnach soll der 21-Jährige bei AS Rom auf dem Zettel stehen, aber nicht als Transferziel Nummer eins. Die Römer sollen an einer Verpflichtung von Saïd El Mala (19) vom 1. FC Köln intensiv arbeiten.

Werden die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, was sehr wahrscheinlich sein dürfte, würde Bahoya als entsprechende Alternative in den Fokus rücken.

Sollten Sportvorstand Markus Krösche (45) und Co. nicht mehr an den Durchbruch des Linksaußen glauben oder Hütter einen Verbleib fordern, dürfte zumindest einmal mehr die Kasse laut klingeln.

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Der aktuelle Marktwert wird laut "transfermarkt" auf rund 25 Millionen Euro taxiert. Angesichts einer Vertragslaufzeit bis zum Sommer 2029 dürften allerdings noch ein paar Millionen mehr drin sein.

Das Budget der Italiener für die gewünschte Verstärkung soll sich dem Bericht zufolge auf 50 Millionen Euro belaufen - und dass Krösche verhandeln kann, hat er in der Vergangenheit mehrfach eindrucksvoll unter Beweis stellen können.

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