Von Eric Dobias
Frankfurt am Main - "Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch und sportlich nicht zu erklären" - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche (45) übt scharfe Kritik am WM-Aus für Hugo Larsson (21).
"Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft", begründete Krösche sein Unverständnis für die Ausbootung von Larsson durch den schwedischen Nationaltrainer Graham Potter (50).
Der Mittelfeldspieler wurde nicht in das WM-Aufgebot seines Heimatlands aufgenommen, wie am Dienstag bekannt wurde.
"34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt", bekräftigte der 45-jährige Eintracht-Boss.
Larsson selbst war bereits am Montag von Potter über das Aus für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko informiert worden.
Der Eintracht-Profi, der 2023 sein Länderspiel-Debüt gefeiert hatte, stand bereits in den Playoff-Spielen des Drei-Kronen-Teams im März nicht im Kader.