Sieg gegen Mönchengladbach: Eintracht-Trainer sagt "Chapeau" und ist stolz

Frankfurt am Main - Mit einem 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach geht Bundesligist Eintracht Frankfurt in die Weihnachtspause. Cheftrainer Dino Toppmöller (43) ist "unglaublich stolz" auf seine Spieler.

Cheftrainer Dino Toppmöller (r., 43) und die Spieler von Eintracht Frankfurt jubeln nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.
Cheftrainer Dino Toppmöller (r., 43) und die Spieler von Eintracht Frankfurt jubeln nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.  © Arne Dedert/dpa

Er sage "einfach Chapeau" für Leistung seiner Mannschaft, gab der Coach nach der Partie am gestrigen Mittwochabend zu Protokoll.

Die Frankfurter Adler hatten das Heimspiel nach einer 0:1-Rückstand in den letzten Spielminuten gedreht. Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte Robin Koch (27) mit einem späten Treffer für den 2:1-Endtand und bescherte damit sich und seinem Team einen Sieg.

Dino Toppmöller räumte hinterher ein, dass der vorher erfolgte Platzverweis für Gladbachs Maximilian Wöber (25) bei dem Erfolg der Frankfurter geholfen habe.

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Nach dem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit durch Frankfurts Aurelio Buta (26) will der Coach sogar den späten Triumph seiner Spieler vorausgesehen haben.

"Ob der Sieg glücklich oder verdient ist, will ich nicht bewerten", sagte der 48-Jährige noch. Er unterstrich aber: "Das gibt extrem viel Kraft und ist ein Sieg von uns allen."

Torschütze Robin Koch: "Dieser Abschluss ist für uns brutal wichtig"

Torschützen Robin Koch (2. v. l., 27) wird nach seinem späten Siegtreffer gegen Mönchengladbach gefeiert.
Torschützen Robin Koch (2. v. l., 27) wird nach seinem späten Siegtreffer gegen Mönchengladbach gefeiert.  © Arne Dedert/dpa

Ähnlich sieht es Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche (43): "Der Sieg war extrem wichtig nach den anstrengenden Wochen, die wir hatten. Die Jungs haben sich das erarbeitet und wir sind sehr glücklich, dieses Spiel noch gewonnen zu haben."

Völlig aus dem Häuschen war Robin Koch: "Wahnsinn! Ich glaube, es gibt kein besseres Stadion, um in letzter Sekunde den Siegtreffer zu schießen", spielte der 27-Jährige auf den Jubel der Frankfurter Fans nach seinem Tor an.

"Dieser Abschluss ist für uns brutal wichtig, wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Pause gehen", fügte Koch noch hinzu.

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Über Weihnachten und Silvester können die Frankfurter Spieler nun etwas ausruhen. Am 13. Januar beginnt für sie dann wieder der Bundesliga-Alltag: Die Adler sind zu Gast bei RB Leipzig.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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