Überraschender Abgang naht? Eintracht-Star will noch in diesem Winter weg!
Frankfurt am Main - Auf der Zugangsseite tut sich bei Frankfurter Eintracht im Winter-Transferfenster einiges. Nun soll indes auch ein erster SGE-Profi konkrete Abgangsgedanken hegen. Sogar sein Berater schaltet sich jetzt ein.
Die Rede ist hierbei von Innenverteidiger Aurèle Amenda (22), der laut "Absolut Fussball" noch im Januar den Verein verlassen möchte.
Etwas überraschend kommt dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Amenda zuletzt wieder mehr Einsatzzeiten bekommen hat und die Tendenz eher in eine positive Richtung zeigte.
Gleichwohl können seine 376 Spielminuten in der laufenden Saison für den 22-Jährigen insgesamt nicht zufriedenstellend sein.
Amendas Berater Jose Noguera Rodriguez stellt klar: "Aurèle ist ein ambitionierter und professioneller Spieler, der sich in jeder Hinsicht der Eintracht verschrieben hat. Er respektiert seinen langfristigen Vertrag. Dennoch müssen wir ehrlich feststellen, dass seine Spielzeit nicht seinen Erwartungen und seinem Potenzial entspricht."
Klubs aus Italien und Frankreich sollen Interesse am jungen Schweizer Nationalspieler haben, dessen erklärtes Ziel die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer ist.
Eintracht Frankfurt: Berater erklärt Plan für Amenda
"Im Januar werden wir alle Optionen prüfen, die für seine sportliche Entwicklung am besten sind. Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, wo Aurèle die Spielzeit bekommt, die er verdient, werden wir diese ernsthaft in Betracht ziehen", erklärt Rodriguez die Situation um seinen Schützling.
Anschließend fügt er hinzu: "Bis dahin wird er weiterhin alles für die Eintracht geben und sich professionell verhalten. Aurèle ist dankbar für die Chance in Frankfurt, aber seine Karriere steht an einem wichtigen Punkt, an dem Entscheidungen getroffen werden müssen."
Ob Sportvorstand Markus Krösche (45) von der Idee angetan ist, bleibt abzuwarten, denn im Falle eines Abgangs bräuchte die SGE schnell Ersatz.
Ein kompliziertes Unterfangen im schwierigen und oftmals überteuerten Winter-Transferfenster.
Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

