Brisanter Wechsel: Früherer Energie-Fanliebling unterschriebt bei Cottbus-Rivalen

Potsdam/Cottbus - Diesen Transfer werden die Fans von Energie Cottbus nicht gerne sehen: Ex-Energieler Tobias Hasse hat beim Brandenburger Rivalen SV Babelsberg unterschrieben.

Bis zum letzten Spieltag der Vorsaison war Tobias Hasse (30) eine Konstante in Cottbus.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Damit endet ein gutes halbes Jahr Vereinslosigkeit für den 30-Jährigen: Hasse hatte im Sommer 2025 nach sechs Jahren Cottbus keinen neuen Vertrag bekommen und war seitdem auf Klubsuche.

In Babelsberg beginnt jetzt für den früheren Cottbuser Fanliebling (154 Spiele) ein neues Kapitel. In der Filmstadt erhält der Außenverteidiger einen Vertrag bis 2027, wie der Viertligist am Dienstagnachmittag in aller Kürze bekannt gab.

Dem Vernehmen nach öffnete sich beim Tabellenzwölften der Regionalliga Nordost ziemlich kurzfristig die Tür.

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Nach TAG24-Informationen gestaltete sich die Vereinssuche zuvor überaus schwierig. Viele Klubs sparen speziell auf der Position des Außenverteidigers, für die vormalige Cottbuser Konstante heißt die Realität jetzt Regionalliga-Mittelfeld statt 3. Liga.

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Tobias Hasse soll mit seiner Routine den SV Babelsberg 03 stabilisieren

Im Cottbus-Trikot war Hasse regelmäßiger Kontrahent seines neuen Vereins.  © IMAGO / Beautiful Sports

Babelsberg war nach dem längeren Ausfall von Abwehrkante Niklas Kastenhofer (27, Schienbeinverletzung) händeringend auf der Suche nach einem erfahrenen Abwehrspieler. Und wurde bei Hasse fündig.

Der gelernte Stürmer war im Laufe seiner Karriere zum Außenverteidiger umgeschult worden. Hasse kommt bis heute auf über 200 Partien in der "kleinen Champions League des Ostens" für Cottbus, Rot-Weiß Erfurt, Viktoria Berlin und Hertha BSC II.

Allein gegen Babelsberg stand der gebürtige Berliner 16 Mal (12 Siege) auf dem Feld, schaltete mit Cottbus fünf Jahre in Folge die Potsdamer im Landespokal Brandenburg aus.

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Jetzt wechselt Hasse, der es bei der Wahl der Energie-Fans regelmäßig in die Top10 der Spieler des Jahres schaffte, die Seiten. Das klare Ziel: Babelsberg mit seiner Erfahrung stabilisieren.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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