Cottbus im Rausch, doch jetzt kommt der Kater: Zwei Aufstiegshelden gehen, zwei bleiben

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Cottbus - Die Lausitz im Feiermodus! Nach Platzsturm in Regensburg und Rastplatz-Party in Bayern folgte am Sonntag für Energie Cottbus der Empfang vor der Stadthalle. Mitten in den Partyrausch mischten sich neben zwei Zusagen für die 2. Bundesliga aber auch Enttäuschungen.

So wurde Cottbus nach der Rückkehr aus Regensburg am frühen Sonntagmorgen empfangen. Am Nachmittag ging es weiter.
So wurde Cottbus nach der Rückkehr aus Regensburg am frühen Sonntagmorgen empfangen. Am Nachmittag ging es weiter.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Die Positivnachrichten zuerst: Kapitän Axel Borgmann (31) bleibt bis 2028 an Bord, das verkündete Trainer Pele Wollitz (60) auf der Bühne vor den jubelnden Fans.

Borgmann bestritt in Regensburg sein 200. Pflichtspiel für Energie, ist in der ewigen Statistik aller Akteure auf Rang neun geklettert. Sein Arbeitspapier hätte sich dank des Aufstiegs ohnehin verlängert, der Verein setzte noch einen drauf.

Damit nicht genug, denn auch Tolga Cigerci (34) soll bleiben. Zunächst schmeichelte Wollitz ihm öffentlich: "Du bist das Größte, was ich hier begleiten durfte. Vielen, vielen Dank dafür."

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Dann sprach Präsident Sebastian Lemke (42) den Wunsch aller aus: "Wir würden uns freuen, wenn du mit uns in die 2. Liga gehst und noch ein Jahr verlängerst."

Der ältere Cigerci-Bruder zeigte sich sichtlich gerührt und bedankte bei allen für die wundersame Reise. Aber nimmt er das Angebot an? Bei Niederlausitz Aktuell ließ sich der Ex-Bundesliga-Star weichklopfen:

"Das ist ein unglaubliches Gefühl, ich hätte es jetzt auch nicht erwartet gehabt an so einem Tag. [...] Wenn der Präsi und der Trainer das so sagen, dann wird es wahrscheinlich so sein. JA."

Kapitän Axel Borgmann (31) hat den "Klub der 200 Spiele" erreicht und bleibt bis 2028 in Cottbus.
Kapitän Axel Borgmann (31) hat den "Klub der 200 Spiele" erreicht und bleibt bis 2028 in Cottbus.  © IMAGO / Fotostand

Axel Borgmann bleibt bis 2028, Tolga Cigerci dürfte folgen, Marius Funk geht

Routinier Tolga Cigerci (34, l.) steht vor dem Verbleib, der Vertrag von Trainer Pele Wollitz (60, r.) hat sich durch den Aufstieg verlängert.
Routinier Tolga Cigerci (34, l.) steht vor dem Verbleib, der Vertrag von Trainer Pele Wollitz (60, r.) hat sich durch den Aufstieg verlängert.  © IMAGO / Fotostand

Doch nach dem Rausch kommt der Kater. Aufstiegsmacher Wollitz, der sich auch am Sonntag gut angeheitert präsentierte, hatte einen Stimmungsdämpfer parat: "Uns verlassen auch Spieler, die Stammspieler sind, weil sie bessere Angebote haben."

Um wen es sich handelt, wollte Wollitz noch nicht verraten. Seine Andeutungen ließen aber den Schluss zu, dass es sich mindestens um einen Akteur handelt, den Energie vor der Saison aus der Regionalliga und dem Raum Stuttgart holte und dafür eine Ablöse bezahlte.

Eine Beschreibung, die auf Abwehrrecke Nyamekye Awortwie-Grant (25) zutrifft. Wollitz angesäuert bei Niederlausitz Aktuell und rbb: "Im letzten Sommer wollten diese Spieler keinen Vertrag für die 2. Liga."

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Außerdem verabschiedete sich Stammkeeper Marius Funk (30) vor den Fans mit den Worten: "Ich hatte ein wahnsinnig geiles Jahr, es waren die besten acht Monate meiner Karriere."

Ihn zieht es zurück in die Heimat zum VfB Stuttgart, sein Abgang hatte sich in der Vorwoche bereits angedeutet. Wollitz wusste in seinem Fall laut eigenen Aussagen seit drei Monaten Bescheid. Auch Funk hatte nur einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben.

Titelfoto: IMAGO / Fotostand

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