"Trainer, das Tor habe ich für dich geschossen": Cottbus nach Cigerci-Hammer kurz vor Aufstieg!
Cottbus - Der MSV Duisburg war in Aue gestolpert, Energie Cottbus konnte den Patzer nutzen! Mit einem Last-Minute-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden gelang den Lausitzern ein Riesenschritt in Richtung Aufstieg.
Endstand: Energie Cottbus - Wehen Wiesbaden 2:1 (1:1)
Tore: 0:1 Schleimer (37.), 1:1 Hannemann (41.), 2:1 Tolga Cigerci (90.)
TAG24 berichtete im Liveticker, den es hier zum Nachlesen gibt.
Ausblick: Cottbus tritt kommenden Samstag in Regensburg an. Mit einem Sieg wäre Energie auf jeden Fall aufgestiegen. Selbst ein Remis könnte reichen, wenn Duisburg (zu Hause gegen Viktoria Köln) und Essen (in Ulm) nicht hoch gewinnen.
Stimmen nach dem Spiel:
Wiesbaden-Trainer Daniel Scherning ist bei MagentaSport stinksauer. Wiesbaden hätte einen klaren Elfmeter nach der Pause bekommen müssen. Mächtiges Glück für Cottbus!
Cottbus-Trainer Pele Wollitz (bei MagentaSport): "Vielleicht sollte es so kommen, dass er Tolga Cigerci das Tor erzielt. Er ist eine absolute Persönlichkeit, ein absoluter Wir-Mensch. Und wenn dann ein Spieler wie Cigerci nach dem Spiel sagt: 'Trainer: Das Tor habe ich für dich geschossen', dann weiß ich was wir hier für eine Basis haben."
Der gesperrte Tolcay Cigerci (bei MagentaSport): "In diesem Stadion passieren unglaubliche Dinge. Ich glaube, das Ding hat auch was mit den Fans zu tun. [...] Ich habe Tränen bekommen. Ich kann nicht beschrieben, was heute passiert ist."
Matchwinner Tolga Cigerci (bei MagentaSport): "Ich habe sehr viele Trainer in meinem Leben gehabt. Aber dieser Typ hat mich richtig berührt. Er ist menschlich top, diese Emotionen, die er uns vor dem Training, im Spiel gibt, das kriegen nicht viele hin."
Nach dem Spiel: Energie bildet den obligatorischen Kreis, Wollitz will was sagen, doch Matchwinner Cigerci übernimmt und hält offenbar eine flammende Rede. Danach bricht kurz, aber intensiv Freude aus. Noch ein Schritt bis zur 2. Liga.
Blick nach Essen: RWE schlägt Verl mit 1:0 und hält den Abstand von zwei Punkten auf Cottbus.
Abpfiff! Energie Cottbus kurz vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga
90.+7 Minute: Hier hält es keinen mehr auf seinen Sitzen. Dieser Sieg wäre der vorletzte Schritt zum Aufstieg.
90.+5 Minute: Das Stadion singt voller Freude: "Der FCE wird Deutscher Meister." Energie muss das Ding irgendwie über die Zeit bringen. Insgesamt sieben Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, es dürfte gefühlt aber noch eine Minute mehr geben.
90.+1 Minute: Was für ein Hammer-Tor! Ausgerechnet der ältere Cigerci übernimmt in Abwesenheit seines Bruders Verantwortung. Diesen Treffer hat Cottbus gebraucht.
TOOOR für Energie Cottbus, Tolga Cigerci trifft, das Stadion rastet aus!
90. Minute: Tolga Cigerci trifft den Ball aus 20 Metern satt und der Ball schlägt im linken Eck ein. Das Stadion rastet aus, 2:1! Die ganze Cottbuser Bank rennt auf den Rasen. Das fühlt sich fast wie Aufstieg an!
87. Minute: Die Ecke wird abgewehrt, Energie bleibt an Drücker und Biankadi steht im Abseits. Aus dieser Drangphase müsste Cottbus mehr Kapital schlagen.
86. Minute: Dieser bringt nicht sein, aber Energie bleibt im Ballbesitz und bringt die Kugel auf Umwege nochmal vors Tor. Ein Wiesbadener rettet in höchster Not vor der Linie.
85. Minute: Letzter Wechsel der Hausherren - Ted Tattermusch, der am Freitag Geburtstag feierte, kommt für Zehner Lukas Michelbrink. Der Stürmer zeiht direkt einen Freistoß aus guter Position.
81. Minute: Wiesbaden mit dem eingewechselten Ivan Franjic aus der Distanz. Sein Schuss ist wohl noch abgefälscht und zischt knapp am Tor vorbei. Die anschließende Wiesbaden-Ecke bringt nichts ein.
79. Minute: Cottbus drückt mehr und mehr auf den Sieg und spielt sich über Cigerci durch. Biankadi legt nochmal auf den Deutsch-Türken zurück. Doch sein Schuss geht am Tor vorbei, auch Moustfa grätscht ins Leere.
72. Minute: Lucoqui startet direkt auf links einen Sturmlauf und legt den Ball zurück. Mit etwas Glück kommt die Kugel zu Michelbrink, der freie Schussbahn aus zehn Metern hat - und verzieht.
71. Minute: Torschütze Hannemann setzt einen Abschluss zu hoch an und hat darauf Feierabend. Geburtstagskind Merveille Biankadi kommt. Außerdem im Spiel: Andy Lucoqui für Henry Rorig. Simon Straudi wechselt auf die rechte Abwehrseite.
66. Minute: Weil das Spiel dahin plätschert, verkünden wir hier die Zuschauerzahl: 19.666 Fans verfolgen die Partie. Der Heimbereich ist erwartungsgemäß ausverkauft.
65. Minute: Jetzt geht Lukas Schleimer im Cottbus-Strafraum sehr leicht zu Boden. Gansloweit winkt wieder entschieden ab.
62. Minute: Moustfa reiht sich positionsgetreu für Butler auf Linksaußen ein, Cigerci rückt vor die Abwehr, Michelbrink auf die Zehner-Position.
61. Minute: Glück für Cottbus, das sich von einem verlängerten Kopfball überrumpeln lässt. Fatih Kaya hat freie Bahn, trifft aber den Ball nicht richtig.
60. Minute: So kommt es kurz darauf auch: Neben Butler geht auch Jannis Boziaris raus.
58. Minute: Justin Butler liegt verletzt am Boden, Can Moustfa und Tolga Cigerci eilen zur Bank. Gleich wird wohl gewechselt.
54. Minute: Energie wird aktiver und erobert in der Gäste-Hälfte den Ball. Butler zieht erneut ab. Doch die Pille geht weit am Tor vorbei.
51. Minute: Justin Butler prüft wuchtig von der Strafraumkante Florian Stritzel, der nachfassen muss.
48. Minute: Wiesbaden fordert Elfmeter, weil Awortwie-Grant beim Kampf und den Ball wohl Wehens Fatih Kaya am Knöchel trifft. Gansloweit winkt ab.
Tor in Essen! RWE geht durch Gianluca Swajkowski in Führung (51.) und ist in Blitztabelle punktgleich mit Cottbus.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit zwischen Energie Cottbus und Wehen Wiesbaden!
46. Minute: Weiter geht es auf dem grünen Rasen mit Fußball und ohne Wechsel.
Sportminister überreicht in der Halbzeitpause dem Verein einen Geld-Scheck
Geschenk in der Halbzeit: Sportminister Gordon Hoffmann tritt im Beisein von Präsident Sebastian Lemke auf den rasen und überreicht per Geld-Scheck symbolisch die versprochenen zwei Millionen Euro Stadion-Förderung.
Mehr dazu in unserem Artikel: "Geld-Scheck für Cottbus: Endlich Klarheit im Endlos-Thema Stadion."
Blick nach Essen: An der Hafenstraße geht es mit einer Nullnummer in die Pause. Am Tabellenbild hat sich Stand jetzt also nichts geändert.
Halbzeit-Fazit: Energie kommt nach dem Rückstand schnell zurück und verdient sich dank Leistungssteigerung kurz vor der Halbzeit das 1:1. Für einen Sieg muss Energie aber mehr machen und den Schwung vor der Pause mitnehmen.
Halbzeit: Energie Cottbus - Wehen Wiesbaden 1:1
45.+3 Minute: Letzter Freistoß Energie vor der Pause und der Nordwand, der versandet. Mit 1:1 geht es in die Kabinen.
45.+1 Minute: King Manu hat nach dem Eckball die Führung auf den Kopf, zuletzt aber am Tor vorbei. Da war mehr möglich!
45. Minute: Torjäger Erik Engelhardt ist frei durch, wird aber von einem Wiesbaden-Verteidiger gerade noch so fair gestoppt. Ecke Energie!
44. Minute: Energie hat für einen Moment Oberwasser, doch der nächste Abschluss von Dominik Pelivan segelt auf die Nordwand. Zumindest das Stadion ist wieder wach!
Energie Cottbus antwortet prompt: Moritz Hannemann lässt das Stadion wieder aufmachen
41. Minute: Die so wichtige Antwort: Justin Butler flankt von links, Florian Stritzel faustet das Ding vor den Sechzehner, wo Henry Rorig den Ball sichert und zu Moritz Hannemann weiterleitet. Der lässt seinen Gegenspieler per Körperfinte alt aussehen und schließt trocken unten links ab. Das 1:1!
Schock für Energie Cottbus! Wehen Wiesbaden geht nach Torwart-Fehler in Führung
37. Minute: Schock für Cottbus! Wiesbaden greift über links an und bringt sich zentral in Schussposition. Den eigentlich harmlosen Versuch lässt der sonst so sichere Marius Funk halb nach vorne abklatschen. Lukas Schleimer staubt ab. 1:0 für die Gäste!
35. Minute: Hannemann versucht es einmal aus 20 Metern. Sein Schuss rauscht in den zweiten Stock.
34. Minute: Mittlerweile ist das eine ziemlich übersichtliche Leistung von Energie. Offensiv fehlen ohne Tolcay Cigerci die Ideen und generell die Überzeugung ins eigene Spiel. Wiesbaden verteidigt das gut weg.
30. Minute: Zurück zum Spiel, wo Energie immer häufiger mit langen Bällen probiert, Wiesbaden zu überlisten. Doch die kommen entweder nicht an oder Cottbus läuft ins Abseits.
Energie Cottbus gegen Wiesbaden: Sportminister Gordon Hoffmann auf der Haupttribüne
Weil im Spiel bislang die ganz großen Höhepunkte fehlen, richten wir den Blick auf die Ränge. Dort verfolgt Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann - wie angekündigt - das Spiel. Mit Energie-Schal hat er sich auf der Haupttribüne still und leise eingerichtet.
Vielleicht folgt ja in der Halbzeit ein Auftritt und eine Bekanntgabe.
24. Minute: Wiesbaden dringt über Energies linke Defensivseite in den Strafraum vor. Die Hereingabe auf den langen Pfosten findet keinen Abnehmer.
22. Minute: Energie probiert mit Kurzpass-Stafetten Wiesbadens Bollwerk zu knacken. Bisher ist das zu ungenau.
17. Minute: Lukas Michelbrink ist rechts im Wiesbadener Strafraum frei durch und legt den Ball scharf zurück. Ein Gäste-Verteidiger ist zur Stelle. Da hätte mehr herausspringen müssen, Energie war in der Box gut besetzt.
16. Minute: Das hohe Tempo der ersten Minuten ist ein wenig abgeflacht, beide Teams probieren es nun über kontrollierte Offensive und Nadelstiche.
14. Minute: Flügelstürmer Justin Butler wird über links geschickt. Seine Flanke fängt Wehen-Keeper Florian Stritzel ab.
11. Minute: Erste Wechselgesänge der Fans zwischen den Tribünen. Es ist unfassbar laut.
9. Minute: Gutes Tempo im Spiel, es geht hin und her. Die erste Ecke kriegt Wiesbaden. Cottbus klärt.
4. Minute: Jetzt sind auch die Gäste da. Niklas May hält wütend einfach mal drauf. Deutlich drüber.
3. Minute: Wiesbaden pennt und vertändelt den Ball und Moritz Hannemann zieht halbrechts direkt ab. Die Kugel streift die Oberkante der Latte.
1. Minute: Energie startet mit Ballbesitz und bekommt den ersten Einwurf zugesprochen. Währenddessen rollen die Fans die Riesen-Choreo aus.
9. Mai, 14.03 Uhr: Anpfiff zwischen Energie Cottbus gegen Wehen Wiesbaden
Anpfiff im LEAG Energie Stadion!
Interimskapitän Dominik Pelivan verliert die Platzwahl, Energie spielt zuerst auf die eigenen Fans. Das mögen sie eigentlich nicht so.
Vorab gab es noch eine Schweigeminute für den heute vor einer Woche verstorbenen Ehrenpräsidenten Dieter Krein. Ruhe in Frieden.
9. Mai, 13.55 Uhr: Spannung in der Luft, keine zehn Minuten mehr bis Anpfiff
Die Vorfreude auf der Partie ist einer gewissen Anspannung gewichen. Nach dem Remis von Duisburg muss Cottbus heute umso mehr liefern. Das wissen alle Protagonisten auf dem Rasen und den Rängen.
9. Mai, 13.49 Uhr: Kann Energie Cottbus Axel Borgmann und Tolcay Cigerci ersetzen?
Während die Hymnen laufen, geben Axel Borgmann und Tolcay Cigerci im TV Interviews. Beide sind wegen der fünften Gelbem gesperrt.
Eine Schlüsselfrage wird sein, ob Energie seine beiden Anführer ersetzen kann.
9. Mai, 13.38 Uhr: Noch 25 Minuten bis Anpfiff, die Nordwand hüpft
Was für eine brachiale Lautstärke der Nordwand 25 Minuten vor Spielbeginn!
Die Stimmungstribüne macht schon weit vor Anpfiff richtig Stimmung und hüpft im Chor. Der zwölfte Mann im Stadion könnte heute wie gegen Essen den Unterschied ausmachen.
9. Mai, 13.30 Uhr: Nordwand fast völlig in Weiß
Kurzer Blick auf die Nordwand. Die ist bei einem solchen Spiel natürlich schon längst pickepackevoll und nahezu völlig in Weiß gehüllt. Schöner Anblick!
9. Mai, 13.15 Uhr: Cottbus mit vier Wechseln, Geburtstagskind auf der Bank
Die Aufstellungen sind da! Pele Wollitz tauscht im Vergleich zum Duisburg-Spiel viermal: King Manu, Henry Rorig, Moritz Hannemann und Justin Butler dürfen beginnen.
Axel Borgmann und Tolcay Cigerci fehlen gesperrt. Mladen Cvjetinovic und Geburtstagskind Merveille Biankadi wandern zurück auf die Bank.
TAG24 vermutet folgende Formation bei Cottbus: Funk - Rorig, Manu, Awortwie-Grant, Straudi - Pelivan, Michelbrink - Hannemann, Boziaris, Butler - Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Und folgende Aufstellung der Gäste: Stritzel - Janitzek, Lewald, Gillekens - Nink, Gözüsirin, May, Suarez Cardenes - Kaya, Schleimer - Flotho. Trainer: Scherning.
9. Mai, 12.45 Uhr: Großer Fan-Andrang vor dem Spiel - Riesen-Choreo geplant
Außergewöhnlich viel los heute rund um das Stadion und in ganz Cottbus weit vor Anpfiff. Busse, Bahnen und Autos voller Fans strömen zum Stadion. Man merkt: Heute geht es um was!
Das Stadion ist seit mehreren Tagen ausverkauft, gut 19.000 Energie-Fans unterstützen heute ihr Team.
Nach TAG24-Informationen ist außerdem eine Riesen-Choreografie geplant, die neben der Nordwand auch auf die Osttribüne umfassen soll.
9. Mai, 12.30 Uhr: Wiesbaden kommt mit Sieglos-Serie und in dunklem Türkis
Kurz ein paar Informationen zum Gegner: Für Wehen Wiesbaden geht es seit Wochen um nichts mehr, die Hessen sind seit acht Spielen sieglos. Dass sie Qualität haben, zeigte das Hinspiel, das Energie mit 1:3 verlor.
Mittelfeldmotor Dominik Pelivan mahnte bei TAG24: "Es ist immer gefährlich, gerade im Hinblick auf letztes Jahr gegen Ingolstadt. Wir wollen dem Gegner überhaupt keine Chance lassen, in dieses Spiel reinzukommen. Wenn wir das machen, dann glaube ich, dass wir mit der Kulisse auch eine Glanzleistung abliefern können."
Eine Erfolgsnachricht gibt es außerdem schon vor Anpfiff: Die Gäste spielen heute nicht in ihren regulären weißen Auswärtstrikots, sondern in dunklem Türkis.
9. Mai, 12 Uhr: Überraschungsgast im Stadion erwartet - bringt er einen Geld-Scheck mit?
Überraschungs-Geschenk zum letzten Heimspiel! Wie im Vorfeld der Partie durchdrang, werden heute mehrere Vertreter der Landesregierung erwartet. Unter anderem zum ersten Mal Sportminister Gordon Hoffmann, der seit März im Amt ist.
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport teilte im Namen Hoffmanns am Freitag mit: "In meinen Gesprächen mit der Vereinsführung war der Wunsch deutlich geworden, den Sportminister des Landes Brandenburg bei diesem letzten und wichtigen Spiel im heimischen Stadion begrüßen zu können. Als Minister und als Fußball-Fan will ich unseren Lausitzer Profifußballern daher morgen vor Ort die Daumen drücken – für Sieg und Aufstieg."
Hat er einen großen Geld-Scheck im Gepäck? Energie wartet seit über einem Jahr sehnsüchtig auf die versprochenen zwei Millionen Euro Stadion-Förderung.
9. Mai, 11.30 Uhr: Déjà-vu-Gefahr! Schiedsrichter pfiff letztes Heimspiel der Vorsaison
Der Schiedsrichter der Partie heißt Timo Gansloweit, ist 29 Jahre alt und wohnt in Dortmund. Normalerweise pfeift der Polizist 2. Bundesliga, in der 3. Liga leitete er diese Spielzeit unter anderem das Ostduell der Cottbuser in Rostock (3:1).
Allerdings: Gansloweit war auch der Unparteiische, der den verpassten Aufstieg in der Vorsaison am letzten Spieltag gegen Ingolstadt (1:4) im LEAG Energie Stadion begleitete.
9. Mai, 11 Uhr: Showdown wird neben MagentaSport auch im rbb übertragen
Der heutige Showdown ist übrigens nicht nur bei TV-Partner MagentaSport zu sehen. Kenner wissen, was sich hinter der krummen Anstoßzeit von 14.03 Uhr verbirgt: Das Spiel läuft im Free-TV.
Der rbb zeigt die Partie im Hauptprogramm, der Vorlauf startet um 13.55 Uhr. Bei MagentaSport geht es schon 13.45 Uhr los.
9. Mai, 10.45 Uhr: Kommt Rot-Weiss Essen nochmal ins Aufstiegsrennen zurück?
Unsere Blicke gehen ab 14 Uhr auch auf die anderen Plätze, besonders an die Essener Hafenstraße. Dort muss der RWE (Platz vier) seine Pleiten-Serie der letzten drei Spielen brechen, wenn er noch im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden will.
Gegner ist kein Geringerer als der SC Verl (Platz fünf), der nach wie vor Restchance auf Platz drei wittert. Mit einem Dreier wäre der Sportclub dank des besseren Torverhältnisses an RWE vorbei und drei Zähler hinter Duisburg.
9. Mai, 10.30 Uhr: Plant Wollitz hier einen Personal-Clou?
Wir gucken auf die Gastgeber, die heute auf Kapitän Axel Borgmann und Topspieler Tolcay Cigerci gelbgesperrt verzichten müssen. Bekommt stattdessen die Jugend die Chance?
Trainer Pele Wollitz auf der Pressekonferenz vielsagend: „Am Samstag ist entscheidend, dass du als Spieler mit der Situation gut umgehen kannst.“ Da sei es "egal, ob der 18 ist, ob der 20 ist, ob der 30 ist."
Außerdem stellte Wollitz heraus, dass in der Situation "Unbekümmertheit" manchmal mehr helfen kann als "Erfahrung".
TAG24-Tipp: Wollitz handelt entgegen der gewöhnlichen Gesetze und bringt neben Jannis Boziaris in Can Moustfa einen frechen Zocker von Beginn an, der zuletzt gegen Essen im zweiten Durchgang das Stadion entscheidend anzündete.
9. Mai, 10.15 Uhr: Aue leistet Schützenhilfe-Ost, Duisburg patzt
Viele Energie-Fans verfolgten am Freitagabend mit Hochspannung den Auftakt des Spieltags in Aue. Und dürfte ausnahmsweise dem den Ost-Rivalen die Daumen gedrückt haben.
Das klappte - Aue leistete Schützenhilfe-Ost. Durch das 0:0 zog Duisburg zwar an den Lausitzer vorbei, ließ aber zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen liegen.
Energie-Coach Pele Wollitz wollte aufgrund nervlicher Anspannung die Konkurrenz nicht gucken.
9. Mai, 10 Uhr: Cottbus will heute Motto-Fluch brechen!
Guten Morgen aus der Lausitz! Energie Cottbus kämpft heute gegen Wiesbaden nicht nur um drei Zähler, sondern auch gegen den eigenen Aberglauben.
Das von der Fanszene ausgerufene Motto "Alle in Weiß" steht unter gehörigem Fluchverdacht. In den beiden Vorjahren schaffte Energie im letzten Heimsieg der Saison keinen Sieg, 2023 wurde mit weißen Tribünen im Rücken zwar das letzte Spiel gewonnen, das Aufstiegsdrama gegen Unterhaching ging aber in weißen Trikots gründlich in die Hose.
Deswegen liefen in den sozialen Netzwerken einige Anhänger gegen das Motto Sturm.
Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa