Cottbus-Showdown live: Déjà-vu-Gefahr mit diesem Schiri!
Cottbus - Der MSV Duisburg ist in Aue gestolpert, kann Energie Cottbus den Patzer nutzen? Mit einem Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden (Anstoß: 14.03 Uhr) können die Lausitzer einen riesigen Schritt Richtung Aufstieg schaffen.
Mit einem Dreier würde Energie den Duisburgern um zwei Zähler davon ziehen und hätte darüber hinaus das bessere Torverhältnis auf seiner Seite. Allerdings muss Energie den sogenannten "Motto-Fluch" brechen.
TAG24 berichtet vom 37. Spieltag rund um die Partie live aus Cottbus.
9. Mai, 11.30 Uhr: Déjà-vu-Gefahr! Schiedsrichter pfiff letztes Heimspiel der Vorsaison
Der Schiedsrichter der Partie heißt Timo Gansloweit, ist 29 Jahre alt und wohnt in Dortmund. Normalerweise pfeift der Polizist 2. Bundesliga, in der 3. Liga leitete er diese Spielzeit unter anderem das Ostduell der Cottbuser in Rostock (3:1).
Allerdings: Gansloweit war auch der Unparteiische, der den verpassten Aufstieg in der Vorsaison am letzten Spieltag gegen Ingolstadt (1:4) im LEAG Energie Stadion begleitete.
9. Mai, 11 Uhr: Showdown wird neben MagentaSport auch im rbb übertragen
Der heutige Showdown ist übrigens nicht nur bei TV-Partner MagentaSport zu sehen. Kenner wissen, was sich hinter der krummen Anstoßzeit von 14.03 Uhr verbirgt: Das Spiel läuft im Free-TV.
Der rbb zeigt die Partie im Hauptprogramm, der Vorlauf startet um 13.55 Uhr. Bei MagentaSport geht es schon 13.45 Uhr los.
9. Mai, 10.45 Uhr: Kommt Rot-Weiss Essen nochmal ins Aufstiegsrennen zurück?
Unsere Blicke gehen ab 14 Uhr auch auf die anderen Plätze, besonders an die Essener Hafenstraße. Dort muss der RWE (Platz vier) seine Pleiten-Serie der letzten drei Spielen brechen, wenn er noch im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden will.
Gegner ist kein Geringerer als der SC Verl (Platz fünf), der nach wie vor Restchance auf Platz drei wittert. Mit einem Dreier wäre der Sportclub dank des besseren Torverhältnisses an RWE vorbei und drei Zähler hinter Duisburg.
9. Mai, 10.30 Uhr: Plant Wollitz hier einen Personal-Clou?
Wir gucken auf die Gastgeber, die heute auf Kapitän Axel Borgmann und Topspieler Tolcay Cigerci gelbgesperrt verzichten müssen. Bekommt stattdessen die Jugend die Chance?
Trainer Pele Wollitz auf der Pressekonferenz vielsagend: „Am Samstag ist entscheidend, dass du als Spieler mit der Situation gut umgehen kannst.“ Da sei es "egal, ob der 18 ist, ob der 20 ist, ob der 30 ist."
Außerdem stellte Wollitz heraus, dass in der Situation "Unbekümmertheit" manchmal mehr helfen kann als "Erfahrung".
TAG24-Tipp: Wollitz handelt entgegen der gewöhnlichen Gesetze und bringt neben Jannis Boziaris in Can Moustfa einen frechen Zocker von Beginn an, der zuletzt gegen Essen im zweiten Durchgang das Stadion entscheidend anzündete.
9. Mai, 10.15 Uhr: Aue leistet Schützenhilfe-Ost, Duisburg patzt
Viele Energie-Fans verfolgten am Freitagabend mit Hochspannung den Auftakt des Spieltags in Aue. Und dürfte ausnahmsweise dem den Ost-Rivalen die Daumen gedrückt haben.
Das klappte - Aue leistete Schützenhilfe-Ost. Durch das 0:0 zog Duisburg zwar an den Lausitzer vorbei, ließ aber zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen liegen.
Energie-Coach Pele Wollitz wollte aufgrund nervlicher Anspannung die Konkurrenz nicht gucken.
9. Mai, 10 Uhr: Cottbus will heute Motto-Fluch brechen!
Guten Morgen aus der Lausitz! Energie Cottbus kämpft heute gegen Wiesbaden nicht nur um drei Zähler, sondern auch gegen den eigenen Aberglauben.
Das von der Fanszene ausgerufene Motto "Alle in Weiß" steht unter gehörigem Fluchverdacht. In den beiden Vorjahren schaffte Energie im letzten Heimsieg der Saison keinen Sieg, 2023 wurde mit weißen Tribünen im Rücken zwar das letzte Spiel gewonnen, das Aufstiegsdrama gegen Unterhaching ging aber in weißen Trikots gründlich in die Hose.
Deswegen liefen in den sozialen Netzwerken einige Anhänger gegen das Motto Sturm.
Titelfoto: Harry Langer/dpa