Cottbus-Showdown live: Überraschungs-Gast erwartet - bringt er einen Geld-Scheck mit?

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Cottbus - Der MSV Duisburg ist in Aue gestolpert, kann Energie Cottbus den Patzer nutzen? Mit einem Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden (Anstoß: 14.03 Uhr) können die Lausitzer einen riesigen Schritt Richtung Aufstieg schaffen.

Mit einem Dreier würde Energie den Duisburgern um zwei Zähler davon ziehen und hätte darüber hinaus das bessere Torverhältnis auf seiner Seite. Allerdings muss Energie den sogenannten "Motto-Fluch" brechen.

TAG24 berichtet vom 37. Spieltag rund um die Partie live aus Cottbus.

9. Mai, 12 Uhr: Überraschungsgast im Stadion erwartet - bringt er einen Geld-Scheck mit?

Überraschungs-Geschenk zum letzten Heimspiel! Wie im Vorfeld der Partie durchdrang, werden heute mehrere Vertreter der Landesregierung erwartet. Unter anderem zum ersten Mal Sportminister Gordon Hoffmann, der seit März im Amt ist.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport teilte im Namen Hoffmanns am Freitag mit: "In meinen Gesprächen mit der Vereinsführung war der Wunsch deutlich geworden, den Sportminister des Landes Brandenburg bei diesem letzten und wichtigen Spiel im heimischen Stadion begrüßen zu können. Als Minister und als Fußball-Fan will ich unseren Lausitzer Profifußballern daher morgen vor Ort die Daumen drücken – für Sieg und Aufstieg."

Hat er einen großen Geld-Scheck im Gepäck? Energie wartet seit über einem Jahr sehnsüchtig auf die versprochenen zwei Millionen Euro Stadion-Förderung.

Brandenburgs neuer Sportminister Gordon Hoffmann wird heute Cottbus im letzten Heimspiel die Daumen drücken.
Brandenburgs neuer Sportminister Gordon Hoffmann wird heute Cottbus im letzten Heimspiel die Daumen drücken.  © Frank Hammerschmidt/dpa

9. Mai, 11.30 Uhr: Déjà-vu-Gefahr! Schiedsrichter pfiff letztes Heimspiel der Vorsaison

Der Schiedsrichter der Partie heißt Timo Gansloweit, ist 29 Jahre alt und wohnt in Dortmund. Normalerweise pfeift der Polizist 2. Bundesliga, in der 3. Liga leitete er diese Spielzeit unter anderem das Ostduell der Cottbuser in Rostock (3:1).

Allerdings: Gansloweit war auch der Unparteiische, der den verpassten Aufstieg in der Vorsaison am letzten Spieltag gegen Ingolstadt (1:4) im LEAG Energie Stadion begleitete.

Schiri Timo Gansloweit brachte in der Vorsaison kein Glück, pfiff aber diese Serie einen Derbysieg.
Schiri Timo Gansloweit brachte in der Vorsaison kein Glück, pfiff aber diese Serie einen Derbysieg.  © Harry Langer/dpa

9. Mai, 11 Uhr: Showdown wird neben MagentaSport auch im rbb übertragen

Der heutige Showdown ist übrigens nicht nur bei TV-Partner MagentaSport zu sehen. Kenner wissen, was sich hinter der krummen Anstoßzeit von 14.03 Uhr verbirgt: Das Spiel läuft im Free-TV.

Der rbb zeigt die Partie im Hauptprogramm, der Vorlauf startet um 13.55 Uhr. Bei MagentaSport geht es schon 13.45 Uhr los.

Die Partie wird im Stream bei MagentaSport als auch im Free-TV beim rbb übertragen.
Die Partie wird im Stream bei MagentaSport als auch im Free-TV beim rbb übertragen.  © Lutz Hentschel

9. Mai, 10.45 Uhr: Kommt Rot-Weiss Essen nochmal ins Aufstiegsrennen zurück?

Unsere Blicke gehen ab 14 Uhr auch auf die anderen Plätze, besonders an die Essener Hafenstraße. Dort muss der RWE (Platz vier) seine Pleiten-Serie der letzten drei Spielen brechen, wenn er noch im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden will.

Gegner ist kein Geringerer als der SC Verl (Platz fünf), der nach wie vor Restchance auf Platz drei wittert. Mit einem Dreier wäre der Sportclub dank des besseren Torverhältnisses an RWE vorbei und drei Zähler hinter Duisburg.

Während Energie Cottbus den Jahrhundertsieg gegen Essen bejubelt, markierte für RWE dieses Spiel den Wendepunkt zum Negativen.
Während Energie Cottbus den Jahrhundertsieg gegen Essen bejubelt, markierte für RWE dieses Spiel den Wendepunkt zum Negativen.  © Frank Hammerschmidt/dpa

9. Mai, 10.30 Uhr: Plant Wollitz hier einen Personal-Clou?

Wir gucken auf die Gastgeber, die heute auf Kapitän Axel Borgmann und Topspieler Tolcay Cigerci gelbgesperrt verzichten müssen. Bekommt stattdessen die Jugend die Chance?

Trainer Pele Wollitz auf der Pressekonferenz vielsagend: „Am Samstag ist entscheidend, dass du als Spieler mit der Situation gut umgehen kannst.“ Da sei es "egal, ob der 18 ist, ob der 20 ist, ob der 30 ist."

Außerdem stellte Wollitz heraus, dass in der Situation "Unbekümmertheit" manchmal mehr helfen kann als "Erfahrung".

TAG24-Tipp: Wollitz handelt entgegen der gewöhnlichen Gesetze und bringt neben Jannis Boziaris in Can Moustfa einen frechen Zocker von Beginn an, der zuletzt gegen Essen im zweiten Durchgang das Stadion entscheidend anzündete.

Energie-Trainer Pele Wollitz ist immer wieder für ein Manöver gut.
Energie-Trainer Pele Wollitz ist immer wieder für ein Manöver gut.  © Frank Hammerschmidt/dpa

9. Mai, 10.15 Uhr: Aue leistet Schützenhilfe-Ost, Duisburg patzt

Viele Energie-Fans verfolgten am Freitagabend mit Hochspannung den Auftakt des Spieltags in Aue. Und dürfte ausnahmsweise dem den Ost-Rivalen die Daumen gedrückt haben.

Das klappte - Aue leistete Schützenhilfe-Ost. Durch das 0:0 zog Duisburg zwar an den Lausitzer vorbei, ließ aber zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen liegen.

Energie-Coach Pele Wollitz wollte aufgrund nervlicher Anspannung die Konkurrenz nicht gucken.

Marcel Bär (l.) und Erzgebirge Aue knöpften Duisburg ein Remis ab, hatten in der Schlussminute sogar die Riesen.Chance auf den Siegtreffer.
Marcel Bär (l.) und Erzgebirge Aue knöpften Duisburg ein Remis ab, hatten in der Schlussminute sogar die Riesen.Chance auf den Siegtreffer.  © Picture Point / Sven Sonntag

9. Mai, 10 Uhr: Cottbus will heute Motto-Fluch brechen!

Guten Morgen aus der Lausitz! Energie Cottbus kämpft heute gegen Wiesbaden nicht nur um drei Zähler, sondern auch gegen den eigenen Aberglauben.

Das von der Fanszene ausgerufene Motto "Alle in Weiß" steht unter gehörigem Fluchverdacht. In den beiden Vorjahren schaffte Energie im letzten Heimsieg der Saison keinen Sieg, 2023 wurde mit weißen Tribünen im Rücken zwar das letzte Spiel gewonnen, das Aufstiegsdrama gegen Unterhaching ging aber in weißen Trikots gründlich in die Hose.

Deswegen liefen in den sozialen Netzwerken einige Anhänger gegen das Motto Sturm.

Für viele Fans sind die weißen Cottbus-Trikots ein Symbol des Scheiterns - wie hier 2023 in den Aufstiegsspielen gegen Unterhaching. (Archivfoto)
Für viele Fans sind die weißen Cottbus-Trikots ein Symbol des Scheiterns - wie hier 2023 in den Aufstiegsspielen gegen Unterhaching. (Archivfoto)  © Angelika Warmuth/dpa

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

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