Cottbus-Showdown live: Geht Energie den nächsten Schritt Richtung Aufstieg?
Cottbus - Der MSV Duisburg ist in Aue gestolpert, kann Energie Cottbus den Patzer nutzen? Mit einem Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden können die Lausitzer einen riesigen Schritt Richtung Aufstieg machen.
Mit einem Dreier würde Energie den Duisburgern um zwei Zähler davon ziehen und hätte darüber hinaus das bessere Torverhältnis auf seiner Seite. Allerdings muss Energie den sogenannten "Motto-Fluch" brechen.
Aktueller Spielstand:
Energie Cottbus - Wehen Wiesbaden 0:0
17. Minute: Lukas Michelbrink ist rechts im Wiesbadener Strafraum frei durch und legt den Ball scharf zurück. Ein Gäste-Verteidiger ist zur Stelle. Da hätte mehr herausspringen müssen, Energie war in der Box gut besetzt.
16. Minute: Das hohe Tempo der ersten Minuten ist ein wenig abgeflacht, beide Teams probieren es nun über kontrollierte Offensive und Nadelstiche.
14. Minute: Flügelstürmer Justin Butler wird über links geschickt. Seine Flanke fängt Wehen-Keeper Florian Stritzel ab.
11. Minute: Erste Wechselgesänge der Fans zwischen den Tribünen. Es ist unfassbar laut.
9. Minute: Gutes Tempo im Spiel, es geht hin und her. Die erste Ecke kriegt Wiesbaden. Cottbus klärt.
4. Minute: Jetzt sind auch die Gäste da. Niklas May hält wütend einfach mal drauf. Deutlich drüber.
3. Minute: Wiesbaden pennt und vertändelt den Ball und Moritz Hannemann zieht halbrechts direkt ab. Die Kugel streift die Oberkante der Latte.
1. Minute: Energie startet mit Ballbesitz und bekommt den ersten Einwurf zugesprochen. Währenddessen rollen die Fans die Riesen-Choreo aus.
9. Mai, 14.03 Uhr: Anpfiff zwischen Energie Cottbus gegen Wehen Wiesbaden
Anpfiff im LEAG Energie Stadion!
Interimskapitän Dominik Pelivan verliert die Platzwahl, Energie spielt zuerst auf die eigenen Fans. Das mögen sie eigentlich nicht so.
Vorab gab es noch eine Schweigeminute für den heute vor einer Woche verstorbenen Ehrenpräsidenten Dieter Krein. Ruhe in Frieden.
9. Mai, 13.55 Uhr: Spannung in der Luft, keine zehn Minuten mehr bis Anpfiff
Die Vorfreude auf der Partie ist einer gewissen Anspannung gewichen. Nach dem Remis von Duisburg muss Cottbus heute umso mehr liefern. Das wissen alle Protagonisten auf dem Rasen und den Rängen.
9. Mai, 13.49 Uhr: Kann Energie Cottbus Axel Borgmann und Tolcay Cigerci ersetzen?
Während die Hymnen laufen, geben Axel Borgmann und Tolcay Cigerci im TV Interviews. Beide sind wegen der fünften Gelbem gesperrt.
Eine Schlüsselfrage wird sein, ob Energie seine beiden Anführer ersetzen kann.
9. Mai, 13.38 Uhr: Noch 25 Minuten bis Anpfiff, die Nordwand hüpft
Was für eine brachiale Lautstärke der Nordwand 25 Minuten vor Spielbeginn!
Die Stimmungstribüne macht schon weit vor Anpfiff richtig Stimmung und hüpft im Chor. Der zwölfte Mann im Stadion könnte heute wie gegen Essen den Unterschied ausmachen.
9. Mai, 13.30 Uhr: Nordwand fast völlig in Weiß
Kurzer Blick auf die Nordwand. Die ist bei einem solchen Spiel natürlich schon längst pickepackevoll und nahezu völlig in Weiß gehüllt. Schöner Anblick!
9. Mai, 13.15 Uhr: Cottbus mit vier Wechseln, Geburtstagskind auf der Bank
Die Aufstellungen sind da! Pele Wollitz tauscht im Vergleich zum Duisburg-Spiel viermal: King Manu, Henry Rorig, Moritz Hannemann und Justin Butler dürfen beginnen.
Axel Borgmann und Tolcay Cigerci fehlen gesperrt. Mladen Cvjetinovic und Geburtstagskind Merveille Biankadi wandern zurück auf die Bank.
TAG24 vermutet folgende Formation bei Cottbus: Funk - Rorig, Manu, Awortwie-Grant, Straudi - Pelivan, Michelbrink - Hannemann, Boziaris, Butler - Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Und folgende Aufstellung der Gäste: Stritzel - Janitzek, Lewald, Gillekens - Nink, Gözüsirin, May, Suarez Cardenes - Kaya, Schleimer - Flotho. Trainer: Scherning.
9. Mai, 12.45 Uhr: Großer Fan-Andrang vor dem Spiel - Riesen-Choreo geplant
Außergewöhnlich viel los heute rund um das Stadion und in ganz Cottbus weit vor Anpfiff. Busse, Bahnen und Autos voller Fans strömen zum Stadion. Man merkt: Heute geht es um was!
Das Stadion ist seit mehreren Tagen ausverkauft, gut 19.000 Energie-Fans unterstützen heute ihr Team.
Nach TAG24-Informationen ist außerdem eine Riesen-Choreografie geplant, die neben der Nordwand auch auf die Osttribüne umfassen soll.
9. Mai, 12.30 Uhr: Wiesbaden kommt mit Sieglos-Serie und in dunklem Türkis
Kurz ein paar Informationen zum Gegner: Für Wehen Wiesbaden geht es seit Wochen um nichts mehr, die Hessen sind seit acht Spielen sieglos. Dass sie Qualität haben, zeigte das Hinspiel, das Energie mit 1:3 verlor.
Mittelfeldmotor Dominik Pelivan mahnte bei TAG24: "Es ist immer gefährlich, gerade im Hinblick auf letztes Jahr gegen Ingolstadt. Wir wollen dem Gegner überhaupt keine Chance lassen, in dieses Spiel reinzukommen. Wenn wir das machen, dann glaube ich, dass wir mit der Kulisse auch eine Glanzleistung abliefern können."
Eine Erfolgsnachricht gibt es außerdem schon vor Anpfiff: Die Gäste spielen heute nicht in ihren regulären weißen Auswärtstrikots, sondern in dunklem Türkis.
9. Mai, 12 Uhr: Überraschungsgast im Stadion erwartet - bringt er einen Geld-Scheck mit?
Überraschungs-Geschenk zum letzten Heimspiel! Wie im Vorfeld der Partie durchdrang, werden heute mehrere Vertreter der Landesregierung erwartet. Unter anderem zum ersten Mal Sportminister Gordon Hoffmann, der seit März im Amt ist.
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport teilte im Namen Hoffmanns am Freitag mit: "In meinen Gesprächen mit der Vereinsführung war der Wunsch deutlich geworden, den Sportminister des Landes Brandenburg bei diesem letzten und wichtigen Spiel im heimischen Stadion begrüßen zu können. Als Minister und als Fußball-Fan will ich unseren Lausitzer Profifußballern daher morgen vor Ort die Daumen drücken – für Sieg und Aufstieg."
Hat er einen großen Geld-Scheck im Gepäck? Energie wartet seit über einem Jahr sehnsüchtig auf die versprochenen zwei Millionen Euro Stadion-Förderung.
9. Mai, 11.30 Uhr: Déjà-vu-Gefahr! Schiedsrichter pfiff letztes Heimspiel der Vorsaison
Der Schiedsrichter der Partie heißt Timo Gansloweit, ist 29 Jahre alt und wohnt in Dortmund. Normalerweise pfeift der Polizist 2. Bundesliga, in der 3. Liga leitete er diese Spielzeit unter anderem das Ostduell der Cottbuser in Rostock (3:1).
Allerdings: Gansloweit war auch der Unparteiische, der den verpassten Aufstieg in der Vorsaison am letzten Spieltag gegen Ingolstadt (1:4) im LEAG Energie Stadion begleitete.
9. Mai, 11 Uhr: Showdown wird neben MagentaSport auch im rbb übertragen
Der heutige Showdown ist übrigens nicht nur bei TV-Partner MagentaSport zu sehen. Kenner wissen, was sich hinter der krummen Anstoßzeit von 14.03 Uhr verbirgt: Das Spiel läuft im Free-TV.
Der rbb zeigt die Partie im Hauptprogramm, der Vorlauf startet um 13.55 Uhr. Bei MagentaSport geht es schon 13.45 Uhr los.
9. Mai, 10.45 Uhr: Kommt Rot-Weiss Essen nochmal ins Aufstiegsrennen zurück?
Unsere Blicke gehen ab 14 Uhr auch auf die anderen Plätze, besonders an die Essener Hafenstraße. Dort muss der RWE (Platz vier) seine Pleiten-Serie der letzten drei Spielen brechen, wenn er noch im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden will.
Gegner ist kein Geringerer als der SC Verl (Platz fünf), der nach wie vor Restchance auf Platz drei wittert. Mit einem Dreier wäre der Sportclub dank des besseren Torverhältnisses an RWE vorbei und drei Zähler hinter Duisburg.
9. Mai, 10.30 Uhr: Plant Wollitz hier einen Personal-Clou?
Wir gucken auf die Gastgeber, die heute auf Kapitän Axel Borgmann und Topspieler Tolcay Cigerci gelbgesperrt verzichten müssen. Bekommt stattdessen die Jugend die Chance?
Trainer Pele Wollitz auf der Pressekonferenz vielsagend: „Am Samstag ist entscheidend, dass du als Spieler mit der Situation gut umgehen kannst.“ Da sei es "egal, ob der 18 ist, ob der 20 ist, ob der 30 ist."
Außerdem stellte Wollitz heraus, dass in der Situation "Unbekümmertheit" manchmal mehr helfen kann als "Erfahrung".
TAG24-Tipp: Wollitz handelt entgegen der gewöhnlichen Gesetze und bringt neben Jannis Boziaris in Can Moustfa einen frechen Zocker von Beginn an, der zuletzt gegen Essen im zweiten Durchgang das Stadion entscheidend anzündete.
9. Mai, 10.15 Uhr: Aue leistet Schützenhilfe-Ost, Duisburg patzt
Viele Energie-Fans verfolgten am Freitagabend mit Hochspannung den Auftakt des Spieltags in Aue. Und dürfte ausnahmsweise dem den Ost-Rivalen die Daumen gedrückt haben.
Das klappte - Aue leistete Schützenhilfe-Ost. Durch das 0:0 zog Duisburg zwar an den Lausitzer vorbei, ließ aber zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen liegen.
Energie-Coach Pele Wollitz wollte aufgrund nervlicher Anspannung die Konkurrenz nicht gucken.
9. Mai, 10 Uhr: Cottbus will heute Motto-Fluch brechen!
Guten Morgen aus der Lausitz! Energie Cottbus kämpft heute gegen Wiesbaden nicht nur um drei Zähler, sondern auch gegen den eigenen Aberglauben.
Das von der Fanszene ausgerufene Motto "Alle in Weiß" steht unter gehörigem Fluchverdacht. In den beiden Vorjahren schaffte Energie im letzten Heimsieg der Saison keinen Sieg, 2023 wurde mit weißen Tribünen im Rücken zwar das letzte Spiel gewonnen, das Aufstiegsdrama gegen Unterhaching ging aber in weißen Trikots gründlich in die Hose.
Deswegen liefen in den sozialen Netzwerken einige Anhänger gegen das Motto Sturm.
Titelfoto: Bildmontage: Frank Hammerschmidt/dpa; TAG24/Lukas Schulze