Mario Basler poltert nach Cottbuser Tor-Klau über den Schiri: "Der soll Schnee schippen"
Cottbus - Auch Tage nach dem Cottbuser Tor-Klau wird der Aufreger in der Fußball-Szene hitzig diskutiert. Jetzt schaltet sich Mario Basler (57) in die Debatte ein und fordert: "Du musst diesen Schiedsrichter auch mal sperren."
In seinem Podcast "Basler ballert" poltert der frühere Bundesliga-Star los: "So was Unfassbares habe ich noch nie gesehen!"
Obwohl der Ball die Linie regulär überschritt, entschieden weder der Hauptschiedsrichter noch sein Assistent auf Tor. Basler schimpft: "Das ist eine absolute Frechheit gewesen von einem Schiedsrichter-Gespann."
Stattdessen war trotz aller Proteste unmittelbar nach der Szene Schluss. Basler: "Und dann pfeift er direkt das Spiel ab, verteilt eine Gelbe Karte nach der anderen."
Während Cottbus sich benachteiligt fühlte und den Unmut den Schiedsrichter spüren ließ, handelte FCE-Coach Pele Wollitz (60) überaus besonnen und geleitete das Schiedsrichter-Kollektiv zum Schutz in die Katakomben.
Nach dem Spiel bemängelte der erfahrene Trainer: "Die Schiedsrichter in Deutschland haben mittlerweile den schwersten Job durch die ganzen Diskussionen. Sie werden von den Verantwortlichen auch nicht so frei begleitet, dass sie freier und überzeugter auftreten. Sie sind alle total verunsichert."
Mario Basler fordert eine Sperre für die Schiedsrichter
Das sieht Basler, der mit Wollitz seit einigen Jahren befreundet ist, gänzlich anders:
"Da musst du wirklich hinterher fragen, ob die noch den richtigen Job machen. [...] Für den ein oder anderen Schiedsrichter wäre es besser, den Streuwagen auszufahren."
Außerdem fordert er eine vierwöchige Sperre für die Schiedsrichter: "Die Trainer nehmen ja auch ihre Spieler raus, wenn sie schlechte Leistungen bringen."
Schließlich könnten Energie die zwei Punkte in der Endabrechnung im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga fehlen.
Basler unmissverständlich: "Den Schiedsrichter musst du rausziehen, der soll in den Urlaub fahren oder Schnee schippen."
Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

