Nächster Abschied: Cottbuser Nachwuchsleiter wird Sportchef in der Regionalliga Nordost

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Greifswald - Der Greifswalder FC stellt sich nach dem angekündigten Umbruch neu auf. Der Regionalliga-Klub holt Energie Cottbus' scheidenden Nachwuchsleiter Matthias Rahn (36) als neuen Sportdirektor an Bord.

Matthias Rahn (36) ist der neue Sportdirektor des Greifswalder FC.
Matthias Rahn (36) ist der neue Sportdirektor des Greifswalder FC.  © Greifswalder FC

Wie TAG24 vorab berichtete, wurde Rahn am Pfingstsonntag offiziell vorgestellt, er erhält einen Dreijahresvertrag bei den Greifswaldern.

"Wir wollen hier etwas entwickeln, das Substanz hat – mit Spielern, die für den Verein brennen, mit Menschen im Umfeld, die an diesen Weg glauben, und mit einer Idee, die langfristig trägt. Ich freue mich riesig auf die Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem Verein wieder Energie, Identität und Begeisterung auf den Platz und ins Umfeld zu bringen", schwärmte der 36-Jährige von seinem neuen Arbeitgeber.

Rahn war seit 2020 bei Cottbus tätig, zunächst als Spieler, nach seinem Karriereende 2022 dann als Leiter der Nachwuchs-Abteilung. Sein Vertrag beim Zweitliga-Aufsteiger lief allerdings zum Saisonende aus und wurde nicht verlängert.

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Bei Greifswald wurde der gebürtige Thüringer schon seit einer Weile gehandelt und soll bereits seit Längerem im Hintergrund an Deals für seinen neuen Klub basteln. Der bisherige Sportchef Roland Kroos (66) hatte das Amt im Oktober 2025 interimsweise übernommen, seither suchte der Verein nach einem Nachfolger für den Vater von Weltmeister Toni Kroos (36).

Nach der Saison hatte der Klub aus der Regionalliga Nordost angekündigt, Veränderungen anzustoßen und eine Neuausrichtung mit Fokus auf junge Spieler anzustreben, Rahn passt als langjähriger Nachwuchsleiter perfekt in das gesuchte Profil.

Nach sechs Jahren ist für Matthias Rahn Schluss bei Energie Cottbus.
Nach sechs Jahren ist für Matthias Rahn Schluss bei Energie Cottbus.  © IMAGO / Fotostand

Greifswalder FC: Kommt auch Alain Karim von Energie Cottbus?

Und Rahn soll nicht die einzige Personalie aus Cottbus bleiben, die in Greifswald aufschlägt: Auch Ex-U19-Coach Alain Karim (39), der vor wenigen Wochen freigestellt wurde, soll vor einem Engagement an der Ostsee stehen und Cheftrainer werden. Damit würde er auf Björn Lipfert (44) folgen, dessen auslaufender Vertrag trotz des gesicherten Klassenerhalts nicht verlängert wurde.

Auch Karim zeichnet die Erfahrung in der Nachwuchsarbeit aus, die Greifswald in den nächsten Jahren gerne vorantreiben möchte. Vor seinen vier Jahren in Cottbus war der 39-Jährige unter anderem im Nachwuchs von Rot-Weiß Erfurt und Hessen Kassel tätig.

Erstmeldung von 12.10 Uhr, aktualisiert um 13.29 Uhr.

Titelfoto: IMAGO / Fotostand

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