Wollitz simst aus dem Krankenbett: "Werde meine Mannschaft nicht alleine lassen"

Cottbus - Energie Cottbus ohne Trainer-Vulkan Pele Wollitz (60) an der Seitenlinie im Ostderby gegen Erzgebirge Aue (Sonntag, 16.30 Uhr)? Diese Befürchtung machte am Freitag schnell in der Lausitz die Runde.

Sah so der Freitag von Pele Wollitz (60) im heimischen Bett aus? (Symbolbild)
Sah so der Freitag von Pele Wollitz (60) im heimischen Bett aus? (Symbolbild)  © Philip Dulian/dpa

Gegenüber TAG24 konnten Klub und Trainer dem Anhang die Sorgen nehmen. Wollitz simste aus dem Krankenbett: "Ich werde meine Mannschaft am Sonntag nicht alleine lassen, umso wichtiger war es, dass ich diese Pause genommen habe bzw. nehmen musste."

Unter anderem geht es um den Erhalt seiner blütenweißen Weste im Erzgebirge - in sechs Partien mit Cottbus verlor Wollitz noch nie gegen Aue, holte fünf Siege.

Der Aue-Experte schiebt vor dem Duell auch demonstrativ die Last des Gewinnens dem Kontrahenten zu:

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"Aue steht unter Druck, sie werden bissig sein und alles reinwerfen. Da heißt es für uns gegenzuhalten und unser Spiel auf die Platte zu bringen. Dann werden wir sehen, wie es läuft. Möglicherweise sind taktische Vorgaben in einem solchen Spiel gar nicht die entscheidenden Dinge."

Energie Cottbus gegen Erzgebirge Aue weiter ohne Leon Guwara, dafür mit Anderson Lucoqui

Wollitz (l.) überbrachte mit Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht auf digitalem Wege seine Gedanken vor dem Ostduell.
Wollitz (l.) überbrachte mit Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht auf digitalem Wege seine Gedanken vor dem Ostduell.  © Imago / Eibner

Keinen bleibenden Schaden habe die Erinnerung der Vorwoche mit dem Tor-Klau gegen Mannheim hinterlassen. Der Fokus gelte jetzt ganz Aue.

Unabhängig von den zwei genommenen Punkten sei die Mannschaft laut Wollitz voll auf Kurs: "Was die Intensität, die Basics und die Gier angeht, ist das der richtige Weg. Es gilt nun, dies fortzusetzen."

Allerdings ohne Leon Guwara (29), der mit Oberschenkelproblemen weiter pausieren muss.

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Dafür steht Linksverteidiger Anderson Lucoqui (28), der zuletzt zur Halbzeit mit Rückenproblemen rausmusste, genauso wieder zur Verfügung wie der Cheftrainer selbst.

Gut möglich ist auch, dass Tolga Cigerci (33) sein Startelf-Debüt feierte. Gegen Mannheim gab der Sechser dem Team mit seiner Präsenz nach seiner Einwechslung direkt einen Schub.

Titelfoto: Imago / Eibner

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