40 Jahre Manuel Neuer: Wie geht es weiter für die FC-Bayern-Legende?

München - Weltmeister-Torwart und FC-Bayern-Spieler Manuel Neuer (40) feiert am Freitag seinen 40. Geburtstag. Für die meisten Fußballer endet damit langsam die Karriere. Doch Neuer wollen viele weiterhin auf dem Spielfeld sehen.

Manuel Neuer (40) feiert seinen 40. Geburtstag.  © Sven Hoppe/dpa

Sein Vertrag bei den Bayern läuft im Sommer ab – wird der frisch gebackene 40-Jährige den Münchnern endgültig "Servus" sagen?

Die Länderspielpause kommt für Manuel Neuer wie gerufen: Der Keeper des FC Bayern kann seinen Geburtstag an diesem Freitag entspannt feiern. Rund um seinen Ehrentag stehen zudem Gespräche über seine sportliche Zukunft auf dem Programm.

Mit 40 ist für die meisten Bundesliga-Profis längst Schluss – nicht so für Manuel Neuer. Der Bayern-Kapitän trotzt dem Alter und steht weiterhin Woche für Woche im Tor der Münchner. Ein Kunststück, das historisch gesehen nur wenigen gelingt – und wenn, dann fast ausschließlich Torhütern.

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Vor ihm hielten unter anderem Uli Stein (73), Toni Schumacher (72), Bernd Dreher (59), Jens Lehmann (56) und Claus Reitmaier (62) auch jenseits der 40 noch die Stellung.

Für seinen Trainer ist das Alter kein Argument gegen ein Weitermachen: "40", meinte Vincent Kompany (39) kürzlich, sei schließlich "jung". Trotzdem verdichten sich die Anzeichen, dass eine richtungsweisende Entscheidung bevorsteht. Für Neuer selbst steht fest, dass er diesen Schritt – egal wie er ausfällt – "mit Überzeugung" gehen will. So konsequent wie einst bei seinem Abschied aus der Nationalmannschaft.

Leicht fällt das aktuell nicht. Sein Körper, in den er "reinhören" müsse, wie Sportdirektor Christoph Freund (48) betonte, macht Probleme. Zwei Faserrisse in der Wade zwangen ihn zuletzt zu einer Pause, schon zuvor wurde er immer wieder durch Verletzungen ausgebremst.

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Torhüter Manuel Neuer jubelt mit der Meisterschale auf dem Rathaus-Balkon.  © Daniel Löb/dpa

Manuel Neuer zeigte Bestwerte auf dem Spielfeld

Seit seinem Wechsel im Jahr 2011 prägt der in Gelsenkirchen geborene und beim FC Schalke 04 ausgebildete Manuel Neuer eine Ära beim FC Bayern München. Aus dem Neuzugang ist längst eine Vereinsikone geworden – und ein Spieler für die Geschichtsbücher.

Seine Zahlen sprechen für sich: 372 Bundesliga-Siege, so viele wie kein Profi zuvor, dazu 245 Spiele ohne Gegentor – ebenfalls Bestwert. Sollte Bayern erneut die Meisterschaft eintüten, würde Neuer seinen 13. Titel feiern und damit zu Thomas Müller (36) aufschließen.

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Manuel Neuer jubelt am 15.07.2014 beim Empfang der Fußball-Nationalmannschaft in Berlin.  © Jens Wolf/dpa

Wer könnte Neuers Nachfolger werden?

Wie der Podcast "Bayern Insider" berichtet, beschäftigt sich der FC Bayern intern mit Oliver Baumann (35) als möglichem Nachfolger.

"Man muss sagen, dass dieses Szenario nur gilt, wenn Manuel Neuer im Sommer tatsächlich aufhört. Bei Bayern sagt man, Jonas Urbig ist dann die Nummer eins. Aber man hätte gerne eine erfahrene Nummer zwei", erklärt Bayern-Experte Christian Falk.

Ein Wechsel des Hoffenheim-Keepers nach München gilt allerdings nur dann als realistisch, sollte sein Klub die Champions League verpassen.

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