Von David Joram
Nyon - Keine Leverkusen-Neuauflage, sondern ein Duell mit Dortmund-Bezwinger Atalanta Bergamo: Der FC Bayern München kennt seinen weiteren Weg in der Champions League.
Im Achtelfinale in der zweiten und dritten März-Woche trifft der deutsche Fußball-Rekordmeister auf Bergamo.
"Wir freuen uns auf ein internationales Duell, es hat natürlich mehr Champions-League-Flair, gegen eine italienische Mannschaft anzutreten als gegen eine deutsche wie mit Leverkusen", sagte Kapitän Manuel Neuer (39).
Im Champions-League-Achtelfinale bekommt es Bayer Leverkusen mit Titel-Topfavorit FC Arsenal zu tun.
Das ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union im schweizerischen Nyon. Die Münchner reisen für die erste Partie nach Italien. Das Rückspiel findet dann in der Allianz-Arena statt.
"Das wird ein sehr interessantes Spiel gegen eine italienische Topmannschaft. Wir haben zuvor noch nie gegeneinander gespielt und freuen uns jetzt auf das Aufeinandertreffen", sagte Sportdirektor Christoph Freund (48).
Eberl über Bergamo: "Aufgabe, die definitiv ambitioniert ist"
"Wenn wir unsere Energie und Performance auf den Platz bringen, haben wir eine gute Chance auf die nächste Runde."
Sportvorstand Max Eberl (52) sieht den Bergamo-Auftritt gegen den BVB als Warnsignal. "Ich glaube, dass das eine große Warnung ist. Atalanta oder italienische Mannschaften per se sind von der Struktur oder der Taktik her unfassbar stabil, unfassbar gut", sagte Eberl.
"Eine Aufgabe, die definitiv ambitioniert ist. Aber wir wollen weiterkommen."