Aue-Coach Dabrowski: "Für mich zählt jetzt, endlich ein Spiel mit meiner Mannschaft zu gewinnen"

Aue-Bad Schlema - Was fängt der FCE mit dem 10:0-Sieg im Sachsenpokal-Viertelfinale bei Fortschritt Lichtenstein an? Ein Maßstab ist er nicht, das dürfte allen klar sein. Doch vor dem Heimspiel am Samstag gegen die Zweite aus Hoffenheim wissen die Veilchen nun, sie können Tore schießen.

Holte sich Selbstvertrauen: Stürmer Ricky Bornschein (26, r.) erzielte im Pokal einen lupenreinen Hattrick.
Holte sich Selbstvertrauen: Stürmer Ricky Bornschein (26, r.) erzielte im Pokal einen lupenreinen Hattrick.  © picture point/Sven Sonntag

Die kommende englische Woche mit den Spielen gegen Hoffenheim, in Ingolstadt und gegen Verl dürfte die letzte realistische Chance sein, um noch einmal für Spannung im Abstiegskampf zu sorgen. Saarbrücken und eben die TSG sind die einzigen beiden Mannschaften, die über dem Strich stehen, aber noch nicht gerettet sind. Doch für einen Angriff müssen Siege her - und Tore.

"Natürlich wäre es schön, wenn wir diese Effizienz auch im Ligaalltag zeigen könnten", so FCE-Trainer Christoph Dabrowski (47). Gleichzeitig bleibt er realistisch: Kantersiege seien in der 3. Liga nicht die Regel, vielmehr würde bereits ein knapper Erfolg den gewünschten Effekt bringen.

"Uns würde auch ein 1:0-Sieg reichen", sagt er.

Letzter Sieg von Erzgebirge Aue war im Jahr 2025

Sah am Sonntag in Lichtenstein zehn Tore seine Mannschaft. Nun will Christoph Dabrowski am Samstag auch den ersten Punktspielsieg unter seiner Leitung sehen.
Sah am Sonntag in Lichtenstein zehn Tore seine Mannschaft. Nun will Christoph Dabrowski am Samstag auch den ersten Punktspielsieg unter seiner Leitung sehen.  © picture point/Sven Sonntag

Mit Blick auf die Tabellensituation wollte sich der Trainer keinen Illusionen hingeben – und dennoch schwang ein Funken Zuversicht mit.

"Ich bin Realist, aber Wunder gibt es immer wieder. Da gibt es auch ein schönes Lied dazu", lächelt er und spielt auf den Gassenhauer aus den 70ern von Katja Ebstein (81) an. "Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, glaube ich daran."

Entscheidend sei nun vor allem eines: wieder einmal ein Erfolgserlebnis im Ligabetrieb. Der letzte Sieg gelang vor Weihnachten mit einem 4:0 gegen Schweinfurt - lange her.

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"Für mich zählt jetzt vor allem, endlich ein Spiel mit meiner Mannschaft zu gewinnen, hoffentlich am Samstag", so Dabrowski.

Nach einem freien Tag will sich die Mannschaft gezielt auf die kommende Aufgabe vorbereiten. "Siege tun immer gut. Jetzt geht es darum, Vertrauen und Sicherheit mitzunehmen und das im nächsten Spiel auf den Platz zu bringen." Hoffenheim ist in der Rückrunde Vorletzter mit vier Punkten. Wenn nicht jetzt, wann dann...

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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