Baryllas bei Erzgebirge Aue: Wie der Vater so der Sohn!

Aue - Barylla? Da war doch was? Richtig: André Barylla spielte von 1989 bis 1991 beim FC Erzgebirge. Jetzt folgt Sohn Anthony (24, TAG24 berichtete). Er hat bis 2024 bei den Veilchen unterschrieben.

Anthony Barylla wurde im Nachwuchs bei RB Leipzig ausgebildet.
Anthony Barylla wurde im Nachwuchs bei RB Leipzig ausgebildet.  © Picture Point/Roger Petzsche

Es ist das dritte Vater-Sohn-Gespann bei den Veilchen. Da gab es Papa Günther und Sohnemann Frank Seinig sowie Harald und Mike Mothes. Und nun kommen die Baryllas.

"Klar habe ich mit meinem Vater über den Wechsel gesprochen. Aber das ist ja nun auch schon wieder 30 Jahre her, dass er hier war", lacht Anthony laut.

André ging 1991 von Aue nach Zwickau, zog ein Jahr später zu Union, um 1993 zum FSV zurückzukehren. Mit Zwickau stieg er in die 2. Liga auf, blieb bis 1999.

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Der Vater hat also beim FCE damals 3. und mit Zwickau 2. Liga gespielt. Nun sind die Zeichen umgekehrt. Anthony hat mit den Westsachsen in der 3. Liga gekickt. Über den Umweg Saarbrücken geht es nun ins Unterhaus nach Aue.

"Wenn du ein Angebot eines Zweitligisten bekommst, der dann auch noch direkt vor deiner eigenen Haustür liegt, dann überlegst du nicht lange", sagt der in Gera geborene und in Schmölln aufgewachsene Kicker. In Zwickau wagte der 24-Jährige vor vier Jahren den Sprung in den Männerfußball.

"Der FSV war damals der richtige Schritt nach meinen Nachwuchsjahren bei RB Leipzig. Saarbrücken hat mich dann nochmal nach vorn gebracht. Da war ich erstmals richtig weg von der Heimat und jetzt möchte ich auf die nächste Stufe steigen", so Barylla.

André Barylla freut sich über den Wechsel seines Sohnes nach Aue.
André Barylla freut sich über den Wechsel seines Sohnes nach Aue.  © imago images/Frank Kruczynski
Andrè Barylla (l.) kickte von 1989 bis 1991 für die Veilchen.
Andrè Barylla (l.) kickte von 1989 bis 1991 für die Veilchen.  © Frank Kruczynski

Auf die tolle 2. Liga und auf die Spiele freut er sich. "Das ist ja nicht böse gemeint, aber gegen Bremen und Schalke zu spielen, ist nochmal was ganz was anderes, als in Verl aufzulaufen", sagt er beinahe schüchtern. Diese wird er ablegen, wenn er den Ball am Fuß hat.

Titelfoto: Frank Kruczynski, Picture Point/Roger Petzsche

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