Aue-Bad Schlema - Erzgebirge Aue und das Verletzungspech gehen nach der Seuchen-Rückrunde aus dem Vorjahr auch in dieser Saison Hand in Hand. Und das Ganze ist jetzt noch um ein Kapitel reicher. Erik Majetschak (26) bekam nach rüdem Foul im Auswärtsspiel gegen Rostock Mitte Januar erst einen Bluterguss im Sprunggelenk diagnostiziert. Der entpuppte sich mittlerweile als Knochenbruch.
Wahnsinn! Eine ähnlich bittere Story schrieb der Kumpelverein bereits zuvor bei Julian Guttau (26), wo sich eine Sprunggelenksverletzung aus dem Pokalspiel bei Lok Leipzig im Nachgang als Verletzung des Syndesmosebandes darstellte, wie Ex-Coach Jens Härtel (56) im Januar erstmals am Rande einer Pressekonferenz berichtete.
Nun Majetschak. Hier hatte Härtels Nachfolger Christoph Dabrowski (47) vor dem Osnabrück-Spiel auf TAG24-Nachfrage noch die Diagnose Knochenödem aus der medizinischen Abteilung weitergeleitet.
"Der zunächst ermittelte Bluterguss im Sprunggelenk entpuppte sich nach mehreren vergeblichen Anläufen zu höheren Belastungen nach nochmaligem MRT als kleiner Bruch im Knochen. Immer wieder wurde Erik Majetschak zurückgeworfen, beim Versuch, die Intensität zu steigern und fußballspezifisch zu trainieren", vermeldete der Verein am Montagabend.
Schnelle Rückkehr von Erik Majetschak abwegig
Mit dem Fehlen des neben Martin Männel (37) und Anthony Barylla dienstältesten Veilchen-Kickers, fehlen sowohl im defensiven Mittelfeld als auch der Innenverteidigung die Optionen - ausgerechnet im Abstiegskampf!
"Natürlich hätte Erik Majetschak mit seiner Erfahrung, seiner Vielseitigkeit, seiner Präsenz und Ruhe der Mannschaft gutgetan, ob in der Innenverteidigung oder zentral vor der Abwehr. Aber er kann nur helfen, wenn er bei 100 Prozent ist – und schmerzfrei. Das war noch nicht der Fall seit Mitte Januar, niemand nervt das mehr als den 26-Jährigen selbst", heißt es seitens FCE.
Eine schnelle Rückkehr scheint abwegig, denn so heißt es weiter: "Die schmerzhafte Ungeduld wird den kopfballstarken Allrounder wohl auch weiterhin in Atem halten."
Tabelle 3. Liga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
VfL Osnabrück | 30 | 50:26 | 61 | |
| 2 |
|
Rot-Weiss Essen | 30 | 61:49 | 55 | |
| 3 |
|
SC Verl | 30 | 70:41 | 54 | |
| 4 |
|
MSV Duisburg | 30 | 54:41 | 54 | |
| 5 |
|
FC Energie Cottbus | 30 | 55:44 | 54 | |
| 6 |
|
FC Hansa Rostock | 30 | 53:32 | 53 | |
| 7 |
|
TSV 1860 München | 30 | 46:39 | 49 | |
| 8 |
|
SV Wehen Wiesbaden | 30 | 42:33 | 48 | |
| 9 |
|
SV Waldhof Mannheim | 30 | 49:54 | 45 | |
| 10 |
|
Alemannia Aachen | 30 | 53:51 | 44 | |
| 11 |
|
FC Ingolstadt 04 | 30 | 50:41 | 40 | |
| 12 |
|
SSV Jahn Regensburg | 30 | 42:45 | 39 | |
| 13 |
|
Viktoria Köln | 30 | 41:41 | 38 | |
| 14 |
|
VfB Stuttgart II | 30 | 36:49 | 38 | |
| 15 |
|
TSG 1899 Hoffenheim II | 30 | 53:54 | 35 | |
| 16 |
|
1. FC Saarbrücken | 30 | 40:46 | 33 | |
| 17 |
|
SSV Ulm 1846 | 30 | 39:62 | 25 | |
| 18 |
|
FC Erzgebirge Aue | 30 | 34:54 | 24 | |
| 19 |
|
TSV Havelse | 30 | 43:69 | 23 | |
| 20 |
|
1. FC Schweinfurt 05 | 30 | 29:69 | 17 | |
Die Tabelle der 3. Liga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Drittliga-Meister und steigt in die 2. Liga auf. Auch der Zweite steigt direkt auf. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Platz der 2. Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in der Liga.