Heidrich Jr. knipst für Aue gegen Halle und der Papa steht vor Wechsel zum Bundesligisten

Aue-Bad Schlema - Fünf Testspiele, fünf Siege: Erzgebirge Aue gibt sich in der Sommervorbereitung weiterhin keinerlei Blöße und fertigte Oberligist VfL Halle 96 auf dem heimischen Trainingsplatz mit 7:1 ab. Richtig ins Rollen kamen die Veilchen nach dem Seitenwechsel.

Finn Heidrich (19) beim Testspiel gegen den Oberligisten VfL Halle 96.  © Dennis Hambeck/Erzgebirge Aue

"Wir haben viele Dinge sehr gut gemacht, aber noch Luft nach oben. Der Trainer sprach es an: Wir laufen in ein paar Situationen hinein, die in der Liga bestraft werden", resümierte Finn Heidrich (19).

Der Filius von Ex-Sportchef Matthias Heidrich (48), der nach seinem Aus in Aue Mitte Dezember nun nach TAG24-Infos Nachwuchschef beim FC Augsburg werden soll, war vorige Woche krankheitsbedingt aus dem Trainingslager abgereist.

Khvicha Shubitidze (51) warf ihn gegen Halle in der letzten halben Stunde hinein und Heidrich Junior lieferte mit Tor und Vorlage ab. "Ich bin grundsätzlich zufrieden, aber für mich gilt, wie für die ganze Mannschaft, dass da noch Luft nach oben ist."

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Das ist vielleicht nicht einmal verwunderlich angesichts des XXL-Umbruchs mit 16 Neuzugängen, von denen Finn, der von Zweitligaaufsteiger Energie Cottbus ins Lößnitztal gewechselt war, einer ist. "Wir sind alle neu, aber wir verstehen uns und ich fühle mich wie zu Hause!"

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Erstes Aue-Spiel gegen Altglienicke

Und in seinem neuen Zuhause geht es am ersten Spieltag mit der VSG Altglienicke gleich gegen einen der Staffelfavoriten, wenn man sich die Neuzugänge der Berliner wie Tolga Cigerci (34) oder John Anthony Brooks (33) vor Augen führt.

Heidrich: "Das ist direkt ein Gradmesser! Das gilt für Altglienicke genauso, denn wir sind ja nicht voll blind. Ich glaube, sie haben genauso Respekt vor uns wie wir vor ihnen, doch den müssen wir ablegen, denn wir sind nicht umsonst einer der Top-Favoriten. Wir wollen das erste Spiel gewinnen und gut in die Saison starten."

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