"Ich fühle mich einfach schlecht, die Jungs fühlen sich schlecht" Aue-Torjäger Bär verbittert nach 1860-Pleite

Aue - "Was soll ich der Mannschaft heute vorwerfen? Dass sie nicht alles reinwerfen und bis zum Schluss alles versuchen, das Spiel zu drehen? Die Mannschaft ist lebendig!", sagte Christoph Dabrowski (47) nach dem bitteren 1:2 (1:1) der Veilchen bei 1860 München bei "MagentaSport".

Trotz Tor: Marcel Bär (33, l.) hat nach der Partie gegen 1860 München das Gefühl, versagt zu haben.
Trotz Tor: Marcel Bär (33, l.) hat nach der Partie gegen 1860 München das Gefühl, versagt zu haben.  © picture point/Sven Sonntag

Ein Unentschieden war allein aufgrund der Torchancen (20:8 für Aue) drin. Am Ende verliert der FC Erzgebirge aufgrund eines Bocks, als die Defensive und Torhüter Martin Männel (37) im Nebel von Giesing den Überblick verloren und Sechzigs Sigurd Haugen (50.) einluden. Wieder so ein haarsträubender Fehler!

"Woche für Woche sprechen wir über die gleichen Themen. So ein Gegentor habe ich auch noch nicht gesehen. Das verfolgt uns seit Wochen und Monaten", wirkte Marcel Bär (33) sichtlich frustriert.

Er hatte den Schacht fünf Minuten nach dem frühen Rückstand durch Maximilian Wolfram (7.) zurück ins Spiel gebracht und in der Spätphase der Partie die Gelegenheit, um wenigstens einen Zähler von der Grünwalder Straße zu entführen.

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"Es ist schwierig, Worte zu finden. Ich habe ein riesen Ding in der letzten Minute und das Gefühl heute versagt zu haben!", konstatierte Bär.

So viel sei gesagt: Den Schuh muss er sich definitiv nicht anziehen. Er erzielte im achten Rückrundenspiel sein viertes Tor. Da performen ganz andere Mitspieler völlig unter ferner liefen - in der Rückrunde und gegen 1860. Und ein Tor muss auch mal reichen - wenigstens für ein Remis.

Aue-Torschütze Marcel Bär niedergeschlagen: "Ich fühle mich einfach schlecht"

Bittere Enttäuschung auch bei Pascal Fallmann (22).
Bittere Enttäuschung auch bei Pascal Fallmann (22).  © picture point/Sven Sonntag

Dennoch kratzte es am Nervenkostüm des 33-Jährigen: "Ich fühle mich einfach schlecht, die Jungs fühlen sich schlecht."

Da ist jetzt Chefcoach Dabrowski gefragt, die geknickten Veilchen bis Sonnabend wieder aufzurichten, wenn Alemannia Aachen ins Lößnitztal kommt.

"Wenn ich jetzt anfange, panisch zu werden und alles in Schutt und Asche zu reden, wird es nicht funktionieren", sagt Dabrowski.

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Worauf sich trotz Niederlage aufbauen lässt: Die Abwehr wirkte mit der sperrebedingten Umstellung, Tristan Zobel (22) raus und Eric Uhlmann (23) rein, wesentlich stabiler.

Titelfoto: Bildmontage: picture point/Sven Sonntag

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