Mit frischgebackenem Papa Bär und viel Speed: Erzgebirge Aue peilt dritten Sieg in Serie an

Aue - Vor dem Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf war es mal wieder so weit: Die Veilchen trafen sich zu ihrem turnusmäßigen Teambuilding. Nach Golfplatz, Bogenschießstand und Padel-Tennisplatz ging es diesmal auf die Kartbahn. Passt irgendwie ins derzeitige Bild. Nach vier Pflichtspiel-Pleiten in Serie befindet sich Erzgebirge Aue wieder auf der Überholspur.

Teambuilding mit ordentlich PS: Beim Gokart fuhr Aue-Keeper Martin Männel (38, r.) vor Max Uhlig (20) ins Ziel.  © Dennis Hambeck/Erzgebirge Aue

Zuletzt wurde Carl Zeiss Jena im direkten Duell überholt. Dass beim Gokart die Torhüter Martin Männel (38) und Max Uhlig (20) die ersten beiden Plätze einnahmen, ließ Khvicha Shubitidze (52) schmunzeln: "Da müssen sich die Offensivkräfte mal hinterfragen, dass die Torhüter die schnellsten sind."

Entscheidender für ihn aber: "Das ist ein Event, wo jeder für jeden kämpft oder andersherum auch mal Ellenbogenmentalität gefragt ist. Die braucht es auch." Vor allem, wenn man ganz vorne im Konzert mitspielen will.

Einer, der fehlte - und das aus gutem Grund -, war Kapitän Marcel Bär. Der 34-jährige Angreifer wurde unter der Woche zum zweiten Mal Papa, wofür es von Kaderplaner Steffen Ziffert (62) am Donnerstag in der Nachmittagseinheit vor versammelter Mannschaft ein Geschenk für den neugeborenen Sohn gab.

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Einen ersten Fingerzeig auf die Vaterfreuden lieferte bereits das Pokalfinale gegen den FSV Zwickau, als Bär mit Schnullerjubel und angedeutetem Babybauch seinen Treffer zum 2:0 bejubelte.

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Aue will in Stahnsdorf dritten Sieg in Serie einfahren

Der Schnullerjubel beim Pokalfinale gegen den FSV Zwickau deutete es bereits an: Marcel Bär (34) wird Vater.  © Dennis Hambeck/Erzgebirge Aue

Vielleicht beflügelt es den zweifachen Papa auch am Sonntag in Stahnsdorf, wo Aue den dritten Sieg in Serie einfahren will.

Shubitidzes Elf muss sich einmal mehr auf einen tiefstehenden Gegner einstellen, dazu auf ein wahrscheinlich schwieriges Geläuf, da sich der RSV Eintracht das Stadion mit dem BFC Preussen teilt, was für entsprechend stark beanspruchten Rasen sorgt.

"Wie wir mit so einem Gegner umgehen, wissen wir. Wir müssen sogar noch zielstrebiger und schneller sein. Und der Platz darf keine Ausrede sein!", betont der FCE-Coach.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 15 46:19 34
2 Chemnitzer FC 15 34:12 33
3 Hallescher FC 15 23:12 30
4 BFC Dynamo 15 24:13 29
5 VSG Altglienicke 15 27:20 27
6 FC Erzgebirge Aue 15 24:18 27
7 FC Carl Zeiss Jena 15 23:13 26
8 Greifswalder FC 15 29:24 23
9 1. FC Lokomotive Leipzig 15 30:28 21
10 1. FC Magdeburg II 15 28:29 20
11 FSV Zwickau 15 17:25 19
12 SV Babelsberg 03 15 16:27 16
13 BFC Preussen 15 19:22 14
14 BSG Chemie Leipzig 15 18:23 14
15 Hertha BSC II 15 11:26 11
16 Tasmania Berlin 15 24:43 11
17 RSV Eintracht 1949 15 15:34 9
18 FSV 63 Luckenwalde 15 15:35 7

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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