Nach Auer XXL-Umbruch: Erste Elf kristallisiert sich jetzt heraus

Aue - "Ich bin gespannt, wie es aussieht, wenn wir das erste Mal in die Richtung der Formation gehen", frohlockte Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51), als ihn TAG24 auf den fortgeschrittenen Stand der Kaderplanung ansprach. 16 Neuzugänge haben bereits bei Erzgebirge Aue unterschrieben. Da nur vier Spieler aus dem letztjährigen Kader geblieben sind, ist das Gerangel um die Startelfplätze eröffnet.

Aue-Trainer Kvicha Shubitidze (51) wird in den nächsten Tagen genau hinschauen, aber so langsam kristallisiert sich seine erste Elf heraus.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ein XXL-Umbruch lässt sich nicht von heute auf morgen orchestrieren. Shubitidze spielt deswegen bewusst auf Zeit.

"Ich muss mal schauen. Vielleicht nächstes Wochenende. Es hängt vor allem davon ab, wie die Jungs die Dinge umsetzen und sich damit ihre Chance verdienen oder aber nicht. Es gibt einige, die von der Qualität her die Nase vorne haben, das kannst du nicht leugnen. Aber die anderen müssen trotzdem ihre Chance bekommen, sich zu präsentieren. Und die gebe ich den Jungs", sagt der 51-Jährige.

Auf einzelnen Positionen kristallisieren sich bereits die Startelfkandidaten heraus. So ist Marcel Bär (34) im Angriff zu Recht unumstritten und auch Neuzugang Simon Skarlatidis (35) dürfte im offensiven Mittelfeld gesetzt sein. Spielt Aue mit zwei Spitzen, ist Linus Queißer (22) eine Option.

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Was die Defensive anbelangt, deutet vieles auf das neue Innenverteidiger-Duo Bastian Strietzel (28) und Patrick Kapp (28) hin.

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Rückkehrer Simon Skarlatidis (35) dürfte im offensiven Mittelfeld gesetzt sein. Er zog inden Testspielen schon die Fäden.  © picture point/Sven Sonntag

Aue-Legende Martin Männel nicht mehr die Nummer eins im Tor

Bastian Strietzel (28, h.) hat Martin Männel (38) abgeräumt. Mit genau dieser Härte ist er ein Startelf-Kandidat.  © picture point/Sven Sonntag

Im Tor duellieren sich zwei Gebliebene um die Nummer eins. Max Uhlig (19) ist auf dem Weg, das Erbe von Martin Männel (38) anzutreten. So hatte Kaderplaner Steffen Ziffert (61) bei der Verlängerung des Urgesteins gesagt: "Martin Männel wird 2026/27 nicht als Nummer eins gesetzt sein. Aber wenn die Mannschaft ihn mit all seiner Erfahrung braucht, ist er wie in den vergangenen 18 Jahren zur Stelle."

Ob es eine echte Wachablösung oder eine "Wachablösung light" wird, werden die Eindrücke von Training und Spiel zeigen, wie Shubitidzes Worten zur allgemeinen Herangehensweise zu entnehmen war.

Was weitere Neuzugänge anbelangt, hat sich der FCE-Coach einen klaren Plan zurechtgelegt: "In der Abwehr und im Zentrum sind wir genug Leute. Vorne und auf den Flügeln sieht es ähnlich aus. Es geht jetzt darum zu sehen, ob sie liefern."

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