Aufstieg so gut wie futsch! Erste Hansa-Fans starten Abgesang
Rostock - So steigt Hansa wieder NICHT auf! Die 2:5-Klatsche gegen Regensburg im vollen Ostseestadion tut auch Tage später weh. Die Saison scheint gelaufen, Fans und Verantwortliche wirken resigniert.
Unmittelbar nach Abpfiff hatte Kogge-Coach Daniel Brinkmann (40) bei MagentaSport kein Blatt vor dem Mund genommen: "Das ist eine absolute Katastrophe. Wir haben ein Heimspiel mit vielen entscheidenden Fehlern abgeliefert. [...] Das ist einfach nur schlecht."
Hansa zeigte sich an diesem Tag fehlerhaft und ohne Leidenschaft - weder eines Traditionsklubs noch eines Aufstiegsanwärters würdig.
Speziell die Schlafeinheiten der Defensive wiederholen sich in aller Regelmäßigkeit. Dazu war es das dritte Heimspiel in 2026, das Hansa in den Ostseesand setzte.
Besonders bitter: Die Kogge hatte die Partie zum "Bagaluten-Spieltag" erklärt. Mit der "Bagaluten-Bande" ist der Rostocker Nachwuchs gemeint, der aufgerufen war, seine Hansa-Fahnen mitzubringen.
Passend dazu gestaltete die Südtribüne eine tolle Choreo mit den Silhouetten der jungen Bagaluten und der Aufschrift "Mein Verein. Seitdem ich denken kann."
Hansa Rostock droht zweiten Aufstieg in Folge zu verpassen - aus Unterstützung wird Unmut
Doch nicht nur die jüngsten unter den knapp 26.000 Zuschauern wurden böse enttäuscht. Das 0:4 nach 49 Minuten - an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
Hansas Fans pfiffen danach ihr Team im eigenen Stadion aus. Sportchef Amir Shapourzadeh (43) saß mit auf der Tribüne, er hatte seine Emotionen nicht im Griff und Rot gesehen.
Nach dem Spiel begann dann in den sozialen Medien der Abgesang auf Team (und Trainer). Trotz nahezu bester Voraussetzungen droht Hansa zum zweiten Mal in Folge den Aufstieg zu verspielen, viele Protagonisten scheinen verbraucht.
Theoretisch ist bei vier Punkten Rückstand auf Rang drei noch etwas möglich, dran glauben mag keiner mehr.
Für Hansa geht es jetzt darum, sich mit Würde aus der Saison zu verabschieden und am Dienstag im Landespokal-Halbfinale gegen Regionalliga-Klub Greifswalder FC (18 Uhr) nicht für die nächste Schmach zu sorgen.
Titelfoto: IMAGO / Andy Bünning

