Bayern bezahlte einst 1,5 Millionen für ihn: Rostock krallt sich Sturm-Hoffnung für lau

Rostock - Sein Weg sollte eigentlich in die Bundesliga führen, der nächste Zwischenstopp heißt Hansa Rostock: Leon Dajaku (25) ist der neue Hoffnungsträger des Drittligisten.

Leon Dajaku (l.) machte im Trikot von Bayerns U23 schon im Alter von 18 Jahren die 3. Liga unsicher. (Archivfoto)  © Picture Point / Gabor Krieg

Die Kogge sichert sich das Sturm-Versprechen für lau, weil Dajaku zuletzt mit Ulm aus der 3. Liga abstieg. Sein Kontrakt verlor die Gültigkeit, Hansa schlug zu.

In einer Ulmer Chaos-Saison zum Vergessen zählte Dajaku zu den Besseren, stemmte sich mit 15 Torbeteiligungen gegen den Abstieg, fehlte nur einmal wegen Gelbsperre und dreimal im Saisonfinish mit muskulären Problemen.

Statistisch war dies seine effektivste Saison im Herrenbereich. Rostock ist der nächste Versuch des Ex-Bayern-Talents, nach oben zu kommen:

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"Für mich war wichtig, einen Klub zu finden, der ambitioniert ist, ein klares Ziel hat und bei dem ich direkt Verantwortung übernehmen kann. In den direkten Duellen in der 3. Liga mit Bayern II und zuletzt mit Ulm in der vergangenen Saison habe ich erlebt, welche Wucht in diesem Verein steckt", so Dajaku.

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Leon Dajaku will bei Hansa Rostock abliefern

Bei Union Berlin versuchte sich Dajaku erstmals in der Bundesliga - der Schritt kam zu früh.  © Andreas Gora/dpa

In der Saison 2019/20 rockte Dajaku mit Bayerns U23 die Liga, wurde Drittliga-Meister. Die Münchner hatten zuvor an den VfB Stuttgart 1,5 Millionen Euro Ablöse gezahlt. Selbige Summe legte zwei Jahre später Union Berlin auf den Tisch.

Den großen Durchbruch schaffte Dajaku aber weder bei den Eisernen noch später bei Sunderland (England/3. Liga), St. Gallen (Schweiz/1) oder Hadjuk Split (Kroatien/1). Jetzt will Dajaku in Rostock abliefern.

"Mit Leon gewinnen wir einen offensiv sehr variabel einsetzbaren Spieler, der auf beiden Flügelpositionen zu Hause ist, aber auch im offensiven Mittelfeld spielen kann. Trotz seiner erst 25 Jahre bringt Leon bereits viel Erfahrung mit. Umso mehr freut es uns, dass er sich trotz zahlreicher weiterer Anfragen für den F.C. Hansa entschieden hat", so Hansa-Sportchef Amir Shapourzadeh (43), der tags zuvor einen Neuzugang für eben jene Position angekündigt hatte.

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Dajaku erhält bei der Kogge - wie schon zuvor in Ulm - die Rückennummer 43.

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