Duell der Gegensätze: FCM mit schwieriger Aufgabe gegen SC Paderborn
Magdeburg - Die letzten Wochen herrschte beim 1. FC Magdeburg im Hinblick auf die Ergebnisse eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Nach zuletzt zwei Siegen geht es für die Elbestädter am kommenden Sonntag um 13 Uhr auswärts gegen den Aufstiegsaspiranten aus Paderborn.
"Es begegnen sich zwei Mannschaften, die unterschiedliche Aufgaben vor sich haben", blickt FCM-Coach Petrik Sander (65) auf die kommende Partie. "Die einen, die Richtung Aufstieg schielen und dann wir, die sich unten befreien wollen. Es spielt aktuell aber keine Rolle, gegen wen wir spielen."
Die Formtabelle gibt den Magdeburgern recht, denn dort befinden sie sich aktuell auf Rang sieben.
Entsprechend selbstbewusst äußert sich auch Sander: "Ich hoffe, dass wir mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen bei den Gegnern das Gefühl auslösen, dass wir gefährlich werden können. Wir haben keinen Grund, uns kleiner zu machen, als wir sind."
Besonders auswärts klappt es in der Rückrunde besonders gut: Sechs Siege konnte der FCM bereits auf fremden Rasen einfahren und steht in der Auswärtstabelle auf Platz sechs.
FCM ist sich Situation bewusst
In der letzten Woche konnten sich die Blau-Weißen mit einem dominanten 4:1-Sieg gegen Bochum durchsetzen und aus der direkten Abstiegszone schießen. Für zu großen und langfristigen Jubel hatte das innerhalb der Mannschaft allerdings nicht gesorgt.
"Ich hab die Jungs in den Tagen danach nicht zu überschwänglich erlebt. Weil wir genau wissen, dass es zwar ein sehr gutes Spiel war, aber es aktuell nichts bringt. Wir müssen weiter fokussiert bleiben und das positive Gefühl in die nächsten Einheiten transportieren", meint Sander.
Besonders gegen den SC Paderborn haben die Magdeburger bislang überhaupt kein glückliches Händchen: In neun Duellen in der 2. Bundesliga verlor der FCM dreimal und spielte sechsmal Unentschieden.
Für Sander sei dies völlig egal: "Wir haben in dieser Saison schon die ein oder andere Serie gebrochen", so der Coach.
Titelfoto: Andreas Gora/dpa

