Freud und Leid nah beieinander: So war das Jahr 2022 für den 1. FC Magdeburg

Magdeburg - Das Jahr 2022 ist für den 1. FC Magdeburg ein Wechselbad der Gefühle. TAG24 blickt zurück.

Der 1. FC Magdeburg stieg im Jahr 2022 von der dritten Liga in die 2. Bundesliga auf. (Archivbild)
Der 1. FC Magdeburg stieg im Jahr 2022 von der dritten Liga in die 2. Bundesliga auf. (Archivbild)  © Axel Heimken/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Anfang des Jahres spielte der FCM noch in der 3. Liga. Die Magdeburger Elf dominierte zum Ende der Saison 2021/22 so sehr, dass sie schon vorzeitig Meister wurden und den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga feierten.

Tausende Fans rannten im April bei der Partie gegen den FSV Zwickau nach Abpfiff auf den Rasen und jubelten gemeinsam mit Spielern und Vereinsmitgliedern. Zuletzt gelang es der Mannschaft im Jahr 2018, in die 2. Liga aufzusteigen, ehe es direkt wieder eine Liga abwärts ging.

Vor dem Start in die neue Saison 2022/23 holte sich der Fußballklub einige neue Spieler. Darunter Malcolm Cacutalua (28) vom FC Erzgebirge Aue sowie Silas Gnaka (24, KAS Eupen) und Mohamed El Hankouri (25) vom FC Groningen.

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Die ersten Testspiele im Juni verliefen vielversprechend. Gegen den BSV SW Rehden, FC Viktoria 1889 Berlin oder Cambuur Leeuwarden waren Siege drin. Doch der Start in die Zweitliga-Saison verlief alles andere als gut. Zuvor verletzten sich außerdem noch wichtige Spieler wie Torhüter Dominik Reimann (25) und Offensivspieler Baris Atik (27).

Das Ziel des Klassenerhalts ist nicht unrealistisch, aber angesichts der zurückgelegten Leistungen gefährdet.

Holpriger Start und Niederlageserie im Sommer

FCM-Cheftrainer Christian Titz (51) verlängerte im Dezember seinen Vertrag. (Archivbild)
FCM-Cheftrainer Christian Titz (51) verlängerte im Dezember seinen Vertrag. (Archivbild)  © Swen Pförtner/dpa

Gleich das erste Spiel gegen Fortuna Düsseldorf verloren die Elbestädter mit 1:2. Beim zweiten Spiel gegen den Karlsruher SC endete die Partie positiv für den FCM mit 3:2.

Im August und September folgte eine Serie mit fünf Spieltagen in Folge ohne Sieg. Der Verein platzierte sich dabei am unteren Tabellenende.

Bis zur Winterpause erspielten die Magdeburger in 17 Spielen nur 17 Punkte und belegen damit den vorletzten Tabellenplatz. Allerdings sind mehrere Mannschaften ähnlich erfolglos unterwegs, sodass ein oder zwei Punkte mehr die Rangfolge schnell ändern können.

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Trotz der Tabellensituation scheint man in der Chefetage des 1. FC Magdeburg mit dem eingeschlagenen Weg zufrieden zu sein. Cheftrainer Christian Titz (51) hat Anfang Dezember seinen Vertrag verlängert.

Kurz nach Weihnachten kommen vom kaufmännischen Geschäftsführer Alexander Wahler (38) positive Meldungen: Für das bevorstehende Wintertransferfenster stehen noch Geldreserven zur Verfügung. Sollten Neueinkäufe nötig sein, könnte man investieren.

Am 27. Januar 2023 startet die Rückrunde und ein wichtiger Kampf um den Klassenerhalt beginnt.

Titelfoto: Axel Heimken/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

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