"Haben den Klassenerhalt noch nicht sicher": FCM-Kapitän mahnt zur Vorsicht

Magdeburg - Drei Siege aus den vorigen fünf Spielen und ein zwölfter Tabellenplatz unterstreichen die aktuell sehr gute Form des 1. FC Magdeburg. Die Mannschaft von Petrik Sander (65) hat sich nach einem schwierigen Start in die Rückrunde zurückgekämpft und ist nun eines der favorisierten Teams für den Klassenerhalt. Kapitän Dominik Reimann (28) schaut in einer Medienrunde auf die Situation.

Für Dominik Reimann (28) war der 2:0-Sieg die sechste weiße Weste in der Ligasaison.  © Swen Pförtner/dpa

Der Sieg gegen Düsseldorf habe, berechtigterweise, extrem gutgetan, meint Reimann. Für ihn waren es "drei unglaublich wichtige Punkte". Doch wie auch schon Petrik Sander und auch Baris Atik an den Mikrofonen immer wieder betonten, will sich Reimann alles andere als zurücklehnen: "Wir haben noch vier Spiele vor uns, wo wir Punkte holen müssen. Wir haben den Klassenerhalt noch nicht sicher."

Trotzdem gibt die aktuelle Phase natürlich Grund für Selbstbewusstsein, das weiß auch Reimann. Zehn Punkte aus den vorigen fünf Spielen und das als Abstiegskandidat. Die Ausbeute sei "nicht so verkehrt und daran sollte man auf jeden Fall anknüpfen", erklärt der Magdeburger Schlussmann.

Endlich scheinen die Blau-Weißen ihre spielerischen Anlagen, die sie in den vergangenen Wochen schon des Öfteren gezeigt hatten, auch in etwas Zählbares umzumünzen. Häufig waren gegnerische Trainer nach dem Spiel verwundert darüber, dass der 1. FC Magdeburg so weit unten in der Tabelle steht. Kapitän Reimann und sein Team erkennen mittlerweile auch an, dass "einige Mannschaften schon Respekt vor unserem Spiel haben".

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Gegen Fortuna Düsseldorf war es mittlerweile das sechste Mal, dass Reimann und die Magdeburger zu null gespielt hatten. "Für uns als Abwehrspieler ist es schon auch ein gutes Gefühl, dass wir es in solchen Spielen schaffen, zu null zu spielen", meint der Keeper.

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FCM hat schwierige Phase überwunden

Im Hinspiel gewann der FCM mit 3:0 im eigenen Stadion gegen die Nürnberger.  © Andreas Gora/dpa

Trotzdem war es für den FCM nicht einfach, an diesen Punkt zu gelangen. Zwar gewannen sie den Rückrundenauftakt gegen Braunschweig, doch was folgte, waren sechs Niederlagen in sieben Spielen. Reimann weiß: "In so einer Situation strotzt du nicht vor Selbstbewusstsein, weil du viele Sachen im Laufe der Saison erlebt hast, die dann nicht so funktioniert haben, wie man sich das gerne vorstellt."

Geholfen hat die größtenteils positive Stimmung und der Glaube an sich selbst, sagt Reimann: "Wichtig ist, dass wir dann unsere Gedanken dahin richten, wo wir gute Spiele gemacht haben, und wozu wir eigentlich in der Lage sind, wenn wir gut spielen. Und das haben wir immer verfolgt und sind da jetzt auch wieder auf einem guten Weg."

Am kommenden Wochenende wartet dann der 1. FC Nürnberg auf die Elbestädter. Dass es für die Franken mutmaßlich um überhaupt nichts mehr geht, wird wohl keine Rolle spielen, denkt der Magdeburger Schlussmann: "Nürnberg will das Spiel zu Hause gewinnen. Da geht es dann am Ende nicht um die Gesamtsituation, in der man sich befindet. Das muss uns bewusst sein. Es wird kein leichtes Spiel."

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In der Hinrunde dominierten die Blau-Weißen Nürnberg und gewannen in der eigenen Arena souverän mit 3:0. Es sollte einer von zwei Heimsiegen in der gesamten Hinrunde sein.

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