Hoti freigestellt: Darum ist das Kapitel 1. FC Magdeburg für ihn vorbei
Magdeburg - Der 1. FC Magdeburg bereitet sich aktuell im Trainingslager in der Türkei auf den Rückrundenstart der 2. Bundesliga vor. Nicht dabei ist Verteidiger Andi Hoti (22).
Bis zum 10. Januar wappnet sich der FCM in Side für das erste Spiel der Rückrunde. Dann wird es im direkten Duell gegen die Eintracht aus Braunschweig um den Klassenerhalt gehen.
Für diese Mission braucht es laut Otmar Schork (68) "nur Spieler, die mit vollem Herzblut bei der Sache sind", sagte er im Gespräch mit der "Volksstimme". Zwischen den Zeilen lässt sich erkennen, dass der Magdeburger Sportchef nicht der Meinung ist, dass Hoti zu diesem Spielertyp gehört.
Der kosovarische Nationalspieler, der in der Hinrunde auf gerade einmal fünf Einsätze für die Magdeburger kam, ist freigestellt und aktuell auf Vereinssuche.
Dabei spielt auch sein Ex-Verein Dynamo Dresden eine Rolle, zu dem er schon im Sommer gerne gewechselt wäre.
1. FC Magdeburg: Hat sich Hoti den Weg selbst verbaut?
Laut Schork war Hoti in diesem letzten halben Jahr "frustriert" und habe "seine Enttäuschung immer relativ schnell kundgetan". Der 22-Jährige, der in der vergangenen Rückrunde an Dresden ausgeliehen war, zeigte zu Beginn der Saison noch gegen seinen Ex-Verein und Hannover zwei gute Spiele.
Mit Ablauf der Transferperiode wurde der Innenverteidiger dann allerdings nicht mehr berücksichtigt. Nach offiziellen Angaben wurde Hoti aus taktischen Gründen nicht mehr aufgestellt.
Das Kapitel in Magdeburg scheint für den jungen Kosovaren endgültig zu Ende zu sein, bei Dynamo Dresden spielt Hoti allerdings immer noch eine Rolle. Ob es zu einem Wintertransfer kommen wird, werden die nächsten Tage zeigen.
Titelfoto: Lutz Hentschel
