"Kein gutes Spiel": FCM-Coach blickt auf Niederlage im Abstiegskampf

Magdeburg - Nach der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld, befindet sich der 1. FC Magdeburg auf Tabellenplatz 16 und damit wieder tief im Abstiegskampf. FCM-Coach Petrik Sander (65) versucht nach der Partie die richtigen Worte zu finden.

Der FCM beendet den Spieltag auf Platz 16, zwei Punkte vor Dynamo Dresden.
Der FCM beendet den Spieltag auf Platz 16, zwei Punkte vor Dynamo Dresden.  © Andreas Gora/dpa

"Ich finde es war kein gutes Spiel, das war kein gutes fußballerisches Niveau", versuchte Sander das Spiel zusammenzufassen. "Ich hab kein Spielaufbau von Bielefeld gesehen, nur lange Bälle, was auch völlig in Ordnung ist. Aber dann muss ich den zweiten Ball gewinnen und selbst das ist uns nicht gelungen", so der 65-Jährige über den Spielverlauf.

Seine Mannschaft war ihm für seinen Geschmack zu unsicher: "Insgesamt war mir das zu wenig überzeugt von sich selbst und zu fahrig." Die wenigen Chancen, die sich der FCM herausspielte, waren im Abschluss zu ungenau, weshalb Sander auch betont: "Der Sieg [für Bielefeld] geht in Ordnung."

Das erneute Standardgegentor möchte Sander nicht länger diskutieren, als nötig ist: "Ja, wenn ich mich hier jede Woche hier hinstellen muss und irgendwas über Standardsituationen erzählen muss, dann ist mir das zu müßig".

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Der 65-Jährige stellt allerdings auch fest: "Standards gewinnen immer mehr an Bedeutung." Mit dem Gegentreffer am Sonntag ist es das vierte Standardgegentor im zweiten Spiel.

Ratlosigkeit bei Heimschwäche des 1. FC Magdeburg

Trotz fantastischem Support gestaltet sich die Heimbilanz aktuell alles andere als erfolgreich.
Trotz fantastischem Support gestaltet sich die Heimbilanz aktuell alles andere als erfolgreich.  © Andreas Gora/dpa

"Das kann ich nicht beantworten. Wenn wir eine Antwort hätten, würden wir es wahrscheinlich ändern", blickt Mittelfeldakteur Falko Michel (25) auf die Heimschwäche des FCM. Es ist bereits die achte Niederlage vor eigener Kulisse und das im elften Spiel zu Hause.

Gleichzeitig betont er, dass die sich Pleite nicht daran festmachen lässt: "Ich denke nicht, dass es an der Heimschwäche liegt, aber so kannst du in der Liga keine Spiele gewinnen", sagt der 25-Jährige im Anschluss des Spiels.

Er möchte das Spiel mit seinem Team analysieren und die Woche nutzen, um sich auf das nächste Duell vorzubereiten: "Wir werden jetzt in der Woche arbeiten, gut trainieren und dann holen wir da drei Punkte."

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Für den 1. FC Magdeburg geht es am nächsten Samstag im Topspiel (20:30 Uhr) gegen den aktuellen Tabellenführer, Schalke 04.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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