Lehren gezogen: Das hat der 1. FC Magdeburg am Dienstag trainiert

Magdeburg - Nach dem dramatischen 5:4-Auswärtssieg gegen Greuther Fürth stand am Dienstagvormittag eine öffentliche Trainingseinheit auf dem Plan. Dabei wurde der Fokus neben den spielerischen Elementen auch auf eine ganz besondere Ecken-Taktik gelegt.

Baris Atik (31, l.) stand aufgrund einer Erkrankung am Dienstag nicht auf dem Trainingsplatz.  © Jens Niering/dpa

Bei strahlendem Sonnenschein hatten die FCM-Profis sichtlich mehr Spaß als bei den zuletzt eisigen Wetterverhältnissen. Die Stimmung auf dem Platz war hitzig, aber mit der nötigen Leidenschaft verbunden.

Interessant zu sehen war, dass die Magdeburger ihren Fokus beim Standardtraining auf genau die Eckenvariante legten, die auch Fürth als effektive Waffe gegen sie genutzt hatte: Mehrere Gegenspieler staffeln sich im Fünfer-Raum und verursachen so Unordnung. Gleichzeitig ist es für den Keeper nahezu unmöglich, den Ball ungestört aus der Gefahrenzone zu fausten.

Am Freitagabend hatte Dominik Reimann gegen das Kleeblatt damit noch so seine Probleme, im Training sah das allerdings deutlich besser aus. Er wirkte selbstbewusst und scheute sich nicht, aus seinem Kasten heraus zu eilen.

1. FC Magdeburg Der FCM hat ein Problem in der Standard-Verteidigung

Abgeschlossen wurde das Training durch ein Mini-Turnier, bei dem auf zwei Feldern nebeneinander zwei Mannschaften à sechs Spielern gegeneinander spielten. Mit dabei im Siegerteam: Neuzugang Richmond Tachie (26).

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Nicht mit auf dem Platz waren Trainer Pascal Ibold (36) und Baris Atik (31), die beide erkrankt sind, sowie Rayan Ghrieb (26), bei dem der Grund wohl in der Belastungssteuerung liegt.

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