Nach heftigen Krawallen in Magdeburg: Ministerpräsident warnt Randalierer

Von Simon Kremer

Magdeburg - Nach den schweren Ausschreitungen beim vergangenen Heimspiel des 1. FC Magdeburg hat sich Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze (46, CDU) mit deutlichen Worten an die Randalierer gewandt.

Der neue Ministerpräsident Sven Schulze (46, CDU) kritisiert das Verhalten der FCM-Fans.
Der neue Ministerpräsident Sven Schulze (46, CDU) kritisiert das Verhalten der FCM-Fans.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Der CDU-Politiker erwarte Respekt vor den Institutionen, etwa vor den Polizisten, "die mit Steinen beworfen und auf brutalste Art und Weise angegriffen werden". Gullydeckel auf Polizisten zu werfen, sei inakzeptabel.

"Wer sich mit unserer Polizei, wer sich mit unseren Rettungskräften anlegt, der legt sich zukünftig auch mit mir persönlich an."

Beim Spiel gegen Dynamo Dresden war es am vergangenen Samstag zu einer Gewalteskalation nahe dem Block der Heimfans gekommen. 70 Polizisten wurden dabei verletzt.

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Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Festnahmen gab es nach Angaben der Polizeiinspektion Magdeburg nach den Ausschreitungen nicht.

Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden kam es zu heftigen Ausschreitungen.
Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden kam es zu heftigen Ausschreitungen.  © Andreas Gora/dpa

Vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Freitag (18.30 Uhr/Sky) schweigt der Verein weiterhin zu möglichen Konsequenzen. Man sei noch in der Aufarbeitung der Vorkommnisse. Auch zu möglichen Änderungen zum Sicherheitskonzept äußerte sich der Verein nicht.

Titelfoto: Bildmontage: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa, Andreas Gora/dpa

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