Magdeburg - Die zweiwöchige Länderspielpause ist vorbei, am Wochenende beginnt wieder der Ligaalltag. Der 1. FC Magdeburg hatte sich mit einem Sieg gegen Münster (3:1) in die Pause verabschiedet und möchte jetzt an diese Leistung anknüpfen. Gegen den VfL Bochum wird das am Samstagnachmittag (13 Uhr) eine Mammutaufgabe.
Der Bundesliga-Absteiger aus dem Ruhrpott steht aktuell auf dem zehnten Platz und rangiert sechs Zähler vor den Elbestädtern.
Die Mannschaft von Uwe Rösler (57) hat den Klassenerhalt alles andere als sicher, sodass der FCM dieses Spiel als ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten sehen darf.
Der VfL führt in der aktuellen Saison in zwei Kategorien die Liga an: die Gesamt-Anzahl an Karten (81, darunter ein Platzverweis) und die Anzahl an Gelben Karten (80). Magdeburg muss sich also auf eine gewisse Härte im Spiel gegen die Bochumer einstellen.
Die Mannschaft von Petrik Sander (65) wird diese Zweikämpfe von Minute eins an annehmen müssen und selbst eine gesunde Härte an den Tag legen, um in diesem physischen Duell nicht den Kürzeren zu ziehen.
Timo Horn als Unterschiedsspieler beim VfL Bochum
Auf einen Gegenspieler werden die Magdeburger in diesem Abstiegsduell besonders achten müssen: Timo Horn (32). Der Bochumer Schlussmann ist eine der wichtigsten Säulen im Spiel des VfL und überzeugt jede Woche aufs Neue mit starken Leistungen.
Mit insgesamt 100 parierten Schüssen gehört er zu den absoluten Top-Keepern im Unterhaus und belegt in dieser Kategorie ligaweit den dritten Platz. Achtmal konnte er zudem seinen Kasten sauber halten.
Auch in den Durchschnittsnoten überzeugt der 32-Jährige: Mit einer starken 2,65 ist er der zweitbeste Spieler der 2. Liga, nur knapp geschlagen von Schalke-Keeper Loris Karius. Seine konstant starken Leistungen spiegeln sich auch in sechs Berufungen in die Elf des Tages wider.
Es wird also auch darauf ankommen, dass Mateusz Zukowski (24) und Co. einen Sahnetag erwischen. Denn genau diesen werden sie brauchen, um Timo Horn überwinden zu können.